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Pizza Hut Schweiz ist Pleite

Die Restaurantkette Pizza Hut ist in der Schweiz Pleite. Rund hundert Angestellte verlieren ihren Job, viele von ihnen arbeiteten Teilzeit.

Für die sechs Filialen konnte kein neuer Investor gefunden werden.

Der Konkurs wurde am Dienstag von der Genfer Justiz verhängt, wie der zuständige Nachlassverwalter Dominique Grosbéty am Dienstag mitteilte. Pizza Hut war seit 16 Jahren in der Schweiz tätig und verfügte zu besten Zeiten über zehn Filialen.

Zuletzt waren es noch drei Restaurants in Genf und je eine Niederlassung in Basel, Lausanne und Zürich. Vor rund zwei Monaten haben die Filialen in Bern und Rickenbach SO geschlossen.

Der Schweizer Ableger der 1958 in den USA gegründeten Pizza- Restaurantkette ist seit März in Nachlassstundung. «Während den vorangegangen zwei Monaten der provisorischen Nachlassstundung hatten wir zahlreiche Kontakte mit Interessenten. Dies erlaubte uns, in Nachlassstundung gehen zu können», erklärte Grosbéty.

Die Hoffnungen haben sich aber zerschlagen: In letzter Zeit habe sich kein einziger Investor mehr interessiert gezeigt. Eine Rettung sei auch daran gescheitert, dass keine Bank mehr habe Kredite sprechen wollen. Der Konkurs sei daher unabwendbar geworden.

Zur Schuldenhöhe der Kette, die im laufenden Jahr rund 10 Mio. Fr. Umsatz erzielte, wollte sich Grosbéty nicht äussern. Die verbliebenen Aktiven würden einzeln verwertet. Die Restaurants bleiben höchstens noch bis Donnerstag geöffnet.

(sda)

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