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Plakat-Kampf um Parkings

Knatsch im Abstimmungskampf um die Parkinginitiative: Gegner und Befürworter bezichtigen einander der Irreführung.

Mit dem Slogan «Für eine autofreie Innerstadt: Ja zur Parkinginitiative» wirbt die Stadtvereinigung für das Volksbegehren, welches das Parkingbauverbot in der City von 1987 aufheben will. «Das ist irreführend», empört sich VCS-Geschäftsführer Marcel Dreier, «denn gerade die Stadtvereinigung lehnt eine autofreie Innerstadt ab.»

Das sieht Paul von Gunten, Präsident der Stadtvereinigung, anders: «Für eine autofreie City braucht es Grossparkings, damit die oberirdischen Parkplätze aufgehoben werden können.» Zudem unterstütze die Stadtvereinigung, der zahlreiche Geschäfte und Institutionen angehören, eine Vergrösserung der Fussgängerzone. «Wir sind aber dagegen, dass alles zwischen Aeschenplatz, Heuwaage und Mustermesse autofrei wird», sagt Von Gunten.

Den Vorwurf der «Irreführung» gibt Von Gunten an die Gegner zurück: «Bei einer Annahme würde unter dem Münsterplatz auch kein Grossparking gebaut, wie das die PdA-Plakate glaubhaft machen wollen.»

Jan Kirchhofer

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