Ukraine-Konflikt – Planen reiche Russen aus der Wirtschaft den Tod von Putin?

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Ukraine-KonfliktPlanen reiche Russen aus der Wirtschaft den Tod von Putin?

Die russische Wirtschaft leidet unter den harten Sanktionen des Westens. Haben nun ausgerechnet mächtige Leute aus den eigenen Reihen die Nase voll vom Kremlchef?

von
Florian Osterwalder
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Ist ein Attentat aus den eigenen Reihen auf Wladimir Putin geplant?

Ist ein Attentat aus den eigenen Reihen auf Wladimir Putin geplant?

AFP
Nachfolger von Putin soll demnach der FSB-Chef Alexander Bortnikow werden.

Nachfolger von Putin soll demnach der FSB-Chef Alexander Bortnikow werden.

imago images/ZUMA Wire
Bortnikow und Putin sollen beide in Sankt Petersburg für den KGB gearbeitet haben.

Bortnikow und Putin sollen beide in Sankt Petersburg für den KGB gearbeitet haben.

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Darum gehts

  • Eine Vergiftung oder ein Unfall Putins seien laut dem ukrainischen Geheimdienst nicht ausgeschlossen.

  • Putins Nachfolger soll ausgerechnet ein ehemaliger Freund vom Kremlchef werden.

  • Die Gerüchte rund um ein mögliches Attentat sind aber von unabhängiger Seite schwer zu prüfen.

Die westlichen Sanktionen treffen Russland hart. Nicht nur Oligarchen werden sanktioniert, sondern auch die russische Wirtschaft leidet unter dem Angriffskrieg Russlands in der Ukraine. Die USA und etliche westliche Nationen haben grosse Sanktionspakete gegen das grösste Land der Welt veranlasst.

Nun sollen einige Leute aus der russischen Wirtschaft angeblich genug von Putins Angriffskrieg in der Ukraine haben. Laut dem ukrainischen Geheimdienst will die Elite der russischen Wirtschaft den Präsidenten tot sehen. «Eine Vergiftung oder eine plötzliche Erkrankung ist nicht ausgeschlossen», so der ukrainische Geheimdienst.

Aussagen von unabhängiger Seite schwer zu überprüfen

Um die wirtschaftlichen Beziehungen zum Westen wieder aufzunehmen, soll Putin so schnell wie möglich vom Macht-Sessel im Kreml verschwinden, wie der «Mirror» schreibt. Auch der Nachfolger des aktuellen Kremlchefs soll schon feststehen. Es soll sich ausgerechnet um den aktuellen Chef des FSB Alexander Bortnikow handeln. Eigentlich ein langjähriger Freund von Putin, sie dienten zusammen in Sankt Petersburg für den KGB. 

Bortnikow soll jedoch durch zahlreiche Versäumnisse des Geheimdienstes FSB beim Präsidenten in Ungnade gefallen sein. Laut dem ukrainischen Geheimdienst soll der FSB Putin falsch beraten haben über den Angriffskrieg in der Ukraine. Dass Köpfe rollen werden, ist bereits bekannt. Der stellvertretende Direktor des FSB, Wjatscheslaw Uschakow, wurde bereits entlassen.

Angeblich soll der russische Geheimdienst auch Pläne zur Ermordung von Wolodimir Selenski den Ukrainern gesteckt haben. Somit konnte der ukrainische Präsident jeweils den geplanten Attentaten entkommen. Es ist aber sehr schwierig, von unabhängiger Seite die Gerüchte rund um den russischen Geheimdienst zu prüfen. Eins ist jedoch klar: Kremlchef Wladimir Putin ist offenbar unzufrieden mit dem Verlauf der russischen Invasion in der Ukraine. Denn er hat bereits mehrere Generäle entlassen oder unter Hausarrest gestellt.

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Fragen und Antworten zum Krieg in der Ukraine (Staatssekretariat für Migration)

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