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Terror-VerdachtPlanten Tschetschenen einen Anschlag in Wien?

Die österreichischen Behörden nahmen zwei Tschetschenen fest. Das Duo soll einen Terroranschlag in Wien während der Weihnachtszeit geplant haben.

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In Österreich wurden am 12. Dezember 2019 zwei mutmassliche Terroristen festgenommen.

In Österreich wurden am 12. Dezember 2019 zwei mutmassliche Terroristen festgenommen.

Herbert Neubauer
Die beiden Tschetschenen im Alter von 25 und 31 Jahren wurden in Niederösterreich festgenommen.

Die beiden Tschetschenen im Alter von 25 und 31 Jahren wurden in Niederösterreich festgenommen.

Herbert Neubauer
Der Anschlag war laut ersten Erkenntnissen während der Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 31. Dezember geplant. Ein mögliches Ziel hätte der beliebte Wiener Silvesterpfad sein können.

Der Anschlag war laut ersten Erkenntnissen während der Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 31. Dezember geplant. Ein mögliches Ziel hätte der beliebte Wiener Silvesterpfad sein können.

epa/Georg Hochmuth

Österreichische Zielfahnder haben möglicherweise einen Terrorangriff in Wien vereitelt. Der Anschlag war laut ersten Erkenntnissen während der Weihnachtsfeiertage vom 24. bis 31. Dezember geplant. Ein mögliches Ziel hätte der beliebte Wiener Silvesterpfad sein können.

Wie «Heute.at» berichtet, haben die Behörden in diesem Zusammenhang am Donnerstag zwei Tschetschenen im Alter von 25 und 31 Jahren in Niederösterreich festgenommen. Die beiden Männer aus Wien sitzen in Wien Neustadt in Untersuchungshaft. «Aus kriminaltaktischen Gründen können wir dazu derzeit gar nichts sagen. Aber dass die beiden Männer bei uns in U-Haft sind, ist richtig», bestätigt der Wiener Neustädter Staatsanwalt Erich Habitzl.

«Ein gut integrierter Sportler»

Die beiden mutmasslichen Terror-Verdächtigen werden von den Anwälten Wolfgang Blaschitz und Florian Kreiner vertreten. Blaschitz, der den 25-jährigen Tschetschenen vertritt, sagte auf Nachfrage: «Es ist ein Verschlussakt. Ich kann dazu auch noch nicht viel sagen. Mein Mandant ist ein gut integrierter Sportler. Ich halte die Anschuldigungen für einen völligen Unsinn.»

Die Anwälte hatten bislang keine Akteneinsicht, sagte Blaschitz gegenüber dem ORF. Über den zweiten Beschuldigten liegen noch keine näheren Informationen vor.

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