Aktualisiert 07.06.2012 16:28

EM-SplitterPlatini ärgert Frankreichs EM-Team

Michel Platini zieht mit einem Spruch zum Streik der «Equipe tricolore» bei der WM 2012 den Ärger von Franck Ribéry und Co. auf sich. Dies und weitere interessante EM-Facts finden Sie hier.

Der französische UEFA-Präsident Michel Platini hat seine Landsleute verärgert. «Man muss aufpassen, wenn die Spieler aus dem Bus aussteigen», sagte er in Anspielung auf die Trainingsstreiks der französischen Mannschaft während der WM 2010 in Südafrika. Diese waren offenbar im Bus beschlossen worden. Die launige Bemerkung von Platini fanden die Spieler gar nicht lustig. «Ich habe keine Lust, darauf zu antworten», fauchte Franck Ribéry als er auf die Aussage von Platini angesprochen wurde.

Rassismus oder nur Anti-Uefa-Rufe?

Eine Gruppe von wenigen Wisla-Krakau-Fans sorgte beim Training der Holländer für Misstöne. Die Anhänger verunglimpften die «Elftal» mit Affenlauten. Trainer Bert van Marwijk, in dessen Team fünf dunkelhäutige Spieler stehen, verurteilte das rassistische Verhalten der Zuschauer. Die Uefa dagegen versuchte die Wogen zu glätten und sprach von einem Protest der Krakauer gegen die Tatsache, dass ihre Stadt nicht EM-Spielort sei. Gleichwohl meldete sich Van Marwijk in der Zeitung «Allgemeen Dagblad» mit Sarkasmus zu Wort: «Nun wissen wir immerhin, was uns erwartet. Tolle Stimmung!»

Konzert gegen Aids in Kiew

Am Abend vor dem Final in Kiew kommt es in der ukrainischen Hauptstadt zu einem Benefizkonzert zugunsten der Anti-Aids-Stiftung in der Ukraine. Popstar Elton John und die Gruppe Queen wollen auf dem zentralen Platz der Unabhängigkeit auftreten und auf das Aids-Problem aufmerksam machen. Die Ukraine weist die höchste HIV-Neuinfektionsrate Europas auf. Gemäss der Weltgesundheitsorganisation WHO sind im EM-Gastgeberland 1,1 Prozent der 18- bis 49-Jährigen betroffen.

Von der Vuvuzela zur Zozulica

Afrikanisches Kulturgut, musikalische Klänge, Ausdruck der Freude? Oder doch einfach nur ein lärmiges Ärgernis? Vor zwei Jahren schieden sich die (Fussball-)Geister an der südafrikanischen Vuvuzela, die in den WM-Stadien ertönte. Wer sich daran störte und nun an der EM, weit weg von der Südspitze Afrikas, mit ruhigerem Fussballgenuss rechnet, könnte sich täuschen. In den Stadien der Ukraine ist die sogenannte Zozulica en vogue. Diese Pfeife mit einem bauchigen Tonkörper klingt ganz ähnlich wie die Vuvuzela. Sie ist 7000 Jahre alt und «verbindet Kultur und Sport und zeigt die Einzigartigkeit und die Lebensfreude des Landes», wie es in der Werbeschrift eines Internet-Vertreibers heisst.

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