Aktualisiert 04.01.2013 14:02

Gwyneth groovt

Play that funky music, white girl!

Das Klischee, weisse Frauen hätten keinen Rhythmus im Blut, kann man als rassistisch bezeichnen. Zumindest bei Promifrauen wie Gwyneth Paltrow und Demi Moore trifft das Vorurteil aber leider zu.

von
kis

Wir schreiben den Silvesterabend im ausverkauften Barclay's Center in New York. Coldplay-Frontmann Chris Martin und Rapper Jay-Z hatten zu einem Konzertabend der Superlative geladen. Ebenfalls mit auf der Bühne: Schauspielerin Gwyneth Paltrow sowie die Kinder Apple und Moses, die sie gemeinsam mit Martin hat. Für das unaufmerksame Auge kaum sichtbar, amüsiert sich die attraktive Blondine mit einem Glas Champagner am Bühnenrand.

Ob es der sprudelnde Schaumwein oder die Beats von Jay-Z's «Run This Town» waren, die Paltrow zu einer spontanen Tanzeinlage hinrissen, ist nicht bekannt. Sicher ist jedoch, dass die Moves der attraktiven Blondine, sagen wir mal, nicht besonders cool daherkamen. Ein schlechtes Los, wenn man mit Jay-Z, dem Godfather of Cool, auf der Bühne steht. In Anbetracht des Spasses, welchen die Familie offensichtlich hatte, sei ihr das eher peinliche Gehüpfe verziehen. Dennoch, die «White Chicks Can't Dance»-Fraktion der amerikanischen Blogosphäre sieht sich ein weiteres Mal bestätigt in der These, dass weisse Frauen in etwa so viel Taktgefühl haben wie eine Abrissbirne.

Es geht noch schlimmer

Moment, war da nicht vor einigen Jahren eine noch viel üblere Situation? Stimmt! Ebenfalls in die Riege der schlechtesten Hip-Hop-Tänzerinnen darf sich Schauspiel-Kollegin Demi Moore einreihen. Während einer Tanzeinlage im Jahr 2007 an einem Konzert von Rapstar Snoop Dogg versuchte Moore vermutlich die sexy Tänzerinnen aus den Musikvideos der Rapper zu imitieren:

Demi Moore & Snoop Dogg (Quelle: YouTube)

Die Zuschauer des akrobatischen Zwischenfalls dürften sich gefühlt haben wie die Schaulustigen bei einem Unfall: Man kann den Anblick kaum ertragen, muss aber einfach immer wieder hinschauen. Wir würden ja nie behaupten, dass dies im Zusammenhang mit der Hautfarbe steht. Aber stellen Sie sich jetzt einfach mal vor, die Frau neben Snoop Dogg wäre Beyoncé gewesen. Sie wissen schon, was wir meinen. Aber ganz egal, welche Farbe Ihre Haut hat und seit wie vielen Jahren Sie Ihre Beine schon schwingen: Verlieren Sie nie den Spass am Tanzen!

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