Playboy-Aufgebot für brasilianische Schiedsrichterin
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Playboy-Aufgebot für brasilianische Schiedsrichterin

Nach Ana Paula da Silva Oliveiras Pfeife tanzen die Männer - denn sie ist Schiedsrichterin in Brasilien. Die schöne Unparteiische wird jetzt für den Playboy sämtliche Arbeitsinstrumente ablegen.

Seit 1998 ist die 29-Jährige Schiedsrichterin. Selbst in den höchsten Fussball-Ligen Brasiliens trabte sie bereits bei Spielen der Ballzauberer die Seitenlinie entlang. Dreimal schon war sie etwa beim Final der Sao-Paulo-Stadtmeisterschaft im Einsatz (2003, 2004, 2007). Diese ist im fussballverrückten Land hoch angesehen.

Weltberühmte Profi-Teams wie die Corinthians winkte sie mit ihrem Fähnchen ins Abseits. Auch bei den Olympischen Spielen in Athen 2004 war die gelernte kaufmännische Angestellte mit von der Partie. Ihren Leistungsausweis komplettiert das Achtelfinal-Duell zwischen Sao Paulo und Palmeiras bei der Copa Libertadores, der südamerikanischen Champions League. Ihr Traum bleibt jedoch ein anderer, wie sie auf ihrer Homepage verrät: Die Teilnahme an einer WM.

Seit Oliveira 14 Jahre alt war, hat sie das «Schiedsrichtern» fasziniert. Eines ihrer Vorbilder ist denn auch der ehemalige italienische Star-Referee Pierluigi Collina. Nach diversen Kursen und Einsätzen in unteren Ligen, wechselte Oliveira 1998 ins Profi-Lager. In Brasilien steht die Schiedsrichterin nicht nur für ihre Entscheide auf dem Fussballfeld in den Schlagzeilen, sondern zusätzlich, weil sie angekündigt hat, sich in der nationalen Playboy-Ausgabe auszuziehen.

Sehen Sie Bilder der schönen Unparteiischen in unserer Bildstrecke.

(fox)

Erstes Schiedsrichterinnen-Trio

Im Juli 2003 leiteten in Brasilien erstmals drei Frauen eine Partie der höchsten nationalen Liga. Ana Paula da Silva Oliveira war als Assistentin mit von der Partie. Die Schiedsrichterin Silvia Regina Oliveira zeigte dabei nicht weniger als nacht gelbe Karten. Das Spiel endete für die drei Frauen tragisch: Das Heimteam (Guarani) verlor gegen Sao Paulo 0:1, nachdem die Schiedsrichterinnen zwei Tore der Gastgeber aberkannten. Die Schiedsrichterinnen mussten unter Polizeischutz das Stadion verlassen.

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