«Playboy» sieht rot
Aktualisiert

«Playboy» sieht rot

Der US-Medienkonzern rund um das Männermagazin «Playboy» hat im Schlussquartal 2007 rote Zahlen geschrieben. Vor allem sinkende Werbe- und TV-Einnahmen in den USA sowie die Konkurrenz im Internet machen den Playboy Enterprises zu schaffen.

Der Konzern beendete das vierte Quartal mit einem Verlust von 1,1 Mio. Dollar nach einem Gewinn im Vorjahr von 3,7 Mio. Dollar. Der Umsatz stagnierte bei 86 Mio. Dollar, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Playboy-Chefin Christie Hefner hob jedoch die starken Zuwächse im internationalen Geschäft mit Lizenznehmern der Marke «Playboy» hervor. Im Gesamtjahr habe das Unternehmen zudem einen Gewinn erzielt.

Der Konzern konnte 2007 den Überschuss zwar auf rund 4,9 Mio. Dollar mehr als verdoppeln. Allerdings war das Ergebnis stark durch Sonderfaktoren wie eine hohe einmalige Steuergutschrift geprägt. Der Umsatz lag gut zwei Prozent höher bei 340 Mio. Dollar.

(sda)

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