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Tot im KofferraumPlaymate soll Sugardaddy ermordet haben

Die Polizei hat in Kalifornien ein «Playboy»-Model verhaftet. Die 25-Jährige soll in den Tod eines Psychiaters, der sie finanziell unterstützte, verwickelt sein.

von
dmo
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Sie soll den Psychiater ermordet haben: Kelsey Turner.

Sie soll den Psychiater ermordet haben: Kelsey Turner.

Screenshot: Twitter/Christopher Salas
Sie hat unter anderem für «Playboy Italia» posiert.

Sie hat unter anderem für «Playboy Italia» posiert.

Screenshot: Twitter/Playboy Italia
Das Opfer: Thomas Burchard.

Das Opfer: Thomas Burchard.

Screenshot: Twitter/Christopher Salas

In Stockton, Kalifornien, hat die Polizei am 21. März ein 25-jähriges «Playboy»-Model verhaftet. Kelsey Turner soll im Zusammenhang mit dem Tod eines Psychiaters stehen. Der 71-jährige Thomas Burchard wurde Anfang März im Kofferraum eines Autos bei Las Vegas gefunden. Todesursache: Er wurde zu Tode geprügelt, wie «The Californian» berichtet.

Turner wurde mehr als 800 Kilometer weit entfernt vom Fundort der Leiche festgenommen. Zurzeit sitzt das Playmate, das unter anderem für den «Playboy Italia» posierte, in einem Gefängnis in Kalifornien. Sie sieht sich mit einer Mordanklage konfrontiert.

Insgesamt rund 300'000 Franken bezahlt

Auf welcher Grundlage Turner verhaftet wurde, wollte die Polizei nicht genauer sagen. Das Opfer und die mutmassliche Täterin sollen sich jedoch schon seit Jahren gekannt haben. Laut den Aussagen eines Vermieters soll Burchard eine Zeit lang die Miete für Turner in Salinas, einer Stadt in Kalifornien, gezahlt haben.

Dort habe das Model gemeinsam mit seiner Mutter und den Kindern gelebt. Laut weiteren Medienberichten soll die 25-Jährige zudem zwischen 2000 und 4000 Franken pro Woche erhalten haben. Insgesamt seien rund 300'000 Franken geflossen, wie der Fernsehsender KSBW berichtet. Die Bezahlung der Bleibe habe der Psychiater jedoch im vergangenen Herbst eingestellt.

Eine Sprecherin eines Spitals, in dem Burchard arbeitete, sagte: «Er war ein langjähriger Mitarbeiter und immer sehr hilfsbereit. Es ist eine sehr traurige Situation. Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen.»

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