Fahrzeugbrand auf A1: «Plötzlich stand alles in Flammen»
Aktualisiert

Fahrzeugbrand auf A1«Plötzlich stand alles in Flammen»

Kurz nach neun Uhr stand auf der A1 bei Schönbühl ein Lieferwagen in Flammen. Der Fahrer erzählt, wie er den Brand erlebt hat.

von
aha

Kurz nach 9.15 Uhr am Freitagmorgen ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass auf der A1 bei Schönbühl in Richtung Zürich ein Lieferwagen in Flammen stehe. Neben der Polizei rückte auch die Feuerwehr der Stadt Bern aus, welche den Brand unter Kontrolle brachte und schliesslich löschen konnte.

Grosses Glück

Der Fahrer des Wagens meldete sich bei 20 Minuten und erzählt die Geschichte aus seiner Sicht: «Ich war für die Arbeit unterwegs nach Zürich, als ich plötzlich merkte, dass die Motorlampe aufleuchtete.» Fast gleichzeitig bemerkte er auch schwarzen Rauch, der aus dem Motorraum aufstieg. Er sei sofort auf den Pannenstreifen gefahren und ausgestiegen, um nachzusehen, was genau los sei. «Aber da stand auch schon alles in Flammen. Ich habe grosses Glück gehabt», so der Fahrer, der anonym bleiben will. «Ich konnte gerade noch die Ladefläche räumen.» Dann habe er die Polizei gerufen.

Zum Glück habe er die meisten Firmenunterlagen und die Ladung retten können. «Einzig mein privates Handy konnte ich nicht mehr retten», so der 28-Jährige. Ein Arbeitskollege habe ihn anschliessend abgeholt. Trotz des morgendlichen Schocks musste er anschliessend weiterarbeiten, «so gut es halt geht», so der Fahrer.

Technischer Defekt als Brandursache

Oliver Burkhard, Mediensprecher der Kapo Bern: «Durch den Einsatz musste die Autobahn kurzzeitig in beiden Richtungen gesperrt werden.» Gemäss der Medienmitteilung der Kapo Bern ist der Brand auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Auch für den Fahrer ist die Brandursache ein grosses Rätsel: «Ich weiss auch nicht, wieso das Auto in Flammen aufging. Die Feuerwehr hat mir gesagt, dass das halt vorkommen könne.»

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