30.11.2017 19:24

Auf Parkplatz deponiert

Pöstler liess Pakete stundenlang herumstehen

Mehrere Dutzend Pakete wurden in Künten AG auf einem öffentlichen Parkplatz über drei Stunden dem Novemberwetter ausgesetzt.

von
msz
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Päckliberg auf einem öffentlichen Parkplatz in Künten AG: Ein Pöstler hatte die Pakete am Vormittag des 30. November 2017 dort deponiert. Erst nach drei Stunden wurden sie von einem Pöstler abgeholt, wie eine Leser-Reporterin berichtet.

Päckliberg auf einem öffentlichen Parkplatz in Künten AG: Ein Pöstler hatte die Pakete am Vormittag des 30. November 2017 dort deponiert. Erst nach drei Stunden wurden sie von einem Pöstler abgeholt, wie eine Leser-Reporterin berichtet.

Leser-Reporter
Unter den Paketen befanden sich unter anderem zahlreiche Zalando-Lieferungen, an denen sich jeder hätte bedienen können. Die Post bestätigt den Vorfall auf Anfrage. Die Gründe seien unklar, man werde mit dem Verantwortlichen das Gespräch suchen.

Unter den Paketen befanden sich unter anderem zahlreiche Zalando-Lieferungen, an denen sich jeder hätte bedienen können. Die Post bestätigt den Vorfall auf Anfrage. Die Gründe seien unklar, man werde mit dem Verantwortlichen das Gespräch suchen.

Leser-Reporter

Noch ist nicht einmal der erste Advent, dennoch scheint ein Pöstler bereits mit dem Päcklistress überfordert zu sein: Auf einem öffentlichen Parkplatz im aargauischen Künten waren am Donnerstagvormittag während rund drei Stunden mehrere Dutzend Postpakete deponiert – ohne von den Einflüssen des feuchten Novemberwetters geschützt zu sein. Dies berichtet eine Leser-Reporterin.

Jeder hätte sich an den Paketen frei bedienen können. Die Verpackungen zeigten: Kleider von Zalando wären ebenso zu haben gewesen wie Schuhe von Vögele oder ein Dyson-Staubsauger.

Post haftet für Verluste

Um 12.15 Uhr sei dann ein uniformierter Postangestellter erschienen und habe die Pakete wieder abgeholt, so die Leserin. Post-Sprecher Oliver Flüeler bestätigt den Vorfall auf Anfrage: «Der Lieferant hat die Pakete unrechtmässig auf dem Parkplatz gelagert.»

Die Gründe dafür seien unklar. Flüeler: «Die Post bedauert diesen Einzelfall sehr und hat Massnahmen ergriffen.» Es werde ein Gespräch mit dem Verantwortlichen geben. Da die Liefergüter auf dem Transportweg fahrlässig gehandhabt worden seien, hafte die Post für jegliche Schadensfälle oder Verluste.

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