Aktualisiert 08.12.2008 14:52

Tim WielandtPokern statt Kalender-Launch

Ex-Mister Tim Wielandt ging lieber mit der Freundin pokern statt sich bei der Präsentation des Mister-Schweiz-Kalenders in Bern sehen zu lassen. Nun kriegt der Schönling dafür bei der Mister-Organisation sein Fett weg.

von
Isabelle Riederer/David Cappellini

Es hätte ein Promi-Treffen erster Güte werden sollen: Die Mister-Schweiz- Kalender-Präsentation vom Wochenende im Berner Club «Du Théatre». Gleich vier frühere Schönheitskönige hatten sich zur Freude der Medien für den Event angekündigt - gekommen sind mit Stephan Weiler und Renzo Blumenthal nur derer zwei. Während Robert Ismajlovic im letzten Moment noch an ein Shooting musste, war Mister Schweiz 2007 Tim Wielandt mit seiner Freundin Nina derweil lieber an einem «wichtigen Poker-Turnier».

Kein Wunder, dass die Sponsoren enttäuscht waren und Wielandt die Konsequenzen tragen musste. Schon während der offiziellen Ansprache zum Kalender-Release wetterte Urs Brühlisauer gegen den Innerschweizer - nun folgt Runde zwei.

Gegenüber 20 Minuten erklärte Brühlisauer «Ich kann Tims Prioritätensetzung nicht nachvollziehen.» Sein Vorgehen sei schlichtweg nicht zu verstehen.

Wielandt selber rechtfertigt sich: «Es gab leider eine Terminüberschneidung. Ich hatte das Pokern schon vor zwei Monaten abgemacht und musste schon einmal absagen.» Ein finanzielles Nachspiel habe das Ganze aber nicht, da der Termin «sowieso unbezahlt gewesen wäre». Zudem ist die Zusammenarbeit zwischen Wielandt und der Mister-Organisation auch nach dem Vorfall ungefährdet.

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