Fall Polanski: Polanskis Anwälte fahren zweigleisig
Aktualisiert

Fall PolanskiPolanskis Anwälte fahren zweigleisig

Die Anwälte von Roman Polanski bemühen sich mit allen Mitteln um eine Haftentlassung ihres prominenten Klienten: Parallel zur Beschwerde an das Bundesstrafgericht in Lausanne haben sie auch ein Wiedererwägungsgesuch an das Bundesamt für Justiz (BJ) gestellt.

Über das Gesuch dürfte noch in dieser Woche entschieden werden, sagte BJ-Sprecher Folco Galli zu Medienberichten. Der Zürcher Anwalt des Filmregisseurs, Lorenz Erni, liess auf Anfrage ausrichten, er äussere sich derzeit überhaupt nicht zum Fall Polanski.

Über die Beschwerde gegen den Auslieferungshaftbefehl wird das Bundesstrafgericht nach Durchführung des Schriftenwechsels demnächst entscheiden. An diesem Schriftenwechsel ist auch das Bundesamt für Justiz beteiligt.

Der Filmemacher war am vergangenen 26. September auf Grund eines provisorischen Auslieferungshaftbefehls der USA bei der Einreise in die Schweiz auf dem Flughafen Zürich-Kloten verhaftet worden.

(dapd)

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