Wetter: Polarwirbel ist gespalten – wird es in der Schweiz bald bitterkalt?

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WetterPolarwirbel ist gespalten – wird es in der Schweiz bald bitterkalt?

Der Polarwirbel ist zurzeit gespalten. Dies ist keinesfalls etwas Ungewöhnliches, könnte aber Minustemperaturen bringen.  

von
Justin Arber
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Wenn sich der Polarwirbel – ein Höhentief, das sich jeweils im Winterhalbjahr über dem Nord- und Südpol bildet – spaltet, kann es bei uns kalt werden.

Wenn sich der Polarwirbel – ein Höhentief, das sich jeweils im Winterhalbjahr über dem Nord- und Südpol bildet – spaltet, kann es bei uns kalt werden.

20min/Community
Der US-Bundesstaat New York versinkt derzeit aufgrund der Auswirkungen des Polarwirbels im Schnee.

Der US-Bundesstaat New York versinkt derzeit aufgrund der Auswirkungen des Polarwirbels im Schnee.

REUTERS
Die Experten von MeteoNews halten es für ausgeschlossen, dass solche Schneemassen auch bei uns möglich sind.

Die Experten von MeteoNews halten es für ausgeschlossen, dass solche Schneemassen auch bei uns möglich sind.

20min/Marco Zangger

Beim Polarwirbel handelt es sich um ein Höhentief, das sich jeweils im Winterhalbjahr über dem Nord- und Südpol bildet. Zurzeit ist dieses gespalten. «Dass sich der Polarwirbel spaltet, ist nichts Ungewöhnliches, das passiert immer wieder», sagt Roger Perret von MeteoNews gegenüber 20 Minuten. Unter anderem der US-Bundesstaat New York versinkt derzeit aber deswegen im Schnee. Dass solche Schneemassen auch bei uns möglich sind, schliesst Perret aus. Es könne allerdings übernächste Woche Kaltluft bis zu uns eindringen und diese Minustemperaturen mit sich bringen.

Freust du dich auf den Winter?

«Über Russland installiert sich in der kommenden Woche ein kräftiges Hoch mit kontinentaler Kaltluft. Dass dieses Kältereservoir in der übernächsten Woche bei uns angezapft wird, ist möglich, aber noch sehr unsicher. Auf jeden Fall ist die kalte Luft aber recht nahe», schreibt Meteonews auf ihrem Blog. Ein richtiger Wintereinbruch mit Schnee sei aber nicht in Sicht. 

Keine Sonne im Flachland, dafür in den Bergen

Ab Dienstag muss allerdings mit vielen Wolken sowie mit Hochnebelfeldern gerechnet werden. Die Sonne sei im Flachland kaum zu sehen, schreibt Meteonews. In den Bergen könnte sie sich ab Mitte der Woche zeigen, wobei die Temperaturen trotzdem im tiefen einstelligen Bereich bleiben. 

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