Aktualisiert

JeopardyPolitiker ist besser als der Supercomputer

Der IBM-Grossrechner «Watson» hat Mitte Februar zwei Jeopardy-Legenden alt aussehen lassen. Doch nun hat er seinen Meister gefunden. Es ist ein US-Kongressabgeordneter.

von
mbu
Der studierte Physiker Rush Holt (rechts im Bild) war nicht zum ersten Mal bei Jeopardy dabei.

Der studierte Physiker Rush Holt (rechts im Bild) war nicht zum ersten Mal bei Jeopardy dabei.

Der 62-jährige Abgeordnete Rush Holt hat geschafft, was vor wenigen Wochen noch unmöglich schien. Er deklassierte am vergangenen Montag den IBM Superrechner Watson in seiner Paradedisziplin Jeopardy. Während Watson 6200 US-Dollar erspielte, brachte es Holt auf rund 8600 US-Dollar, berichtet das Online-Portal der «Los Angeles Times».

Bei Fragen wie «Ambrose Bierce beschrieb dies als eine vorübergehende Geisteskrankheit heilbar durch Heirat» (Antwort: «Was ist Liebe») hatte Watson keine Chance. Holt ist studierter Physiker und geübter Jeopardy-Spieler. Vor 35 Jahren gewann er in der Sendung fünf Mal hintereinander.

Mitte Februar hatte der IBM-Computer mit Ken Jennings und Brad Rutter zwei der besten Jeopardyspieler in der Geschichte der wohl bekanntesten Quizshow weltweit besiegt. Beide erspielten sich im Laufe der Jahre ein Vermögen. Das Preisgeld für Watsons Sieg betrug eine Million US-Dollar. IBM will das Geld für wohltätige Zwecke spenden.

Schon in der Proberunde im vergangenen Januar liess Watson den beiden Jeopardy-Legenden keine Chance:

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