Grenzerfahrung am Gipfel: Politiker leidet für Kinder
Aktualisiert

Grenzerfahrung am GipfelPolitiker leidet für Kinder

Für einen guten Zweck will der Studener Gemeinderat Bernhard Kummer ganz hoch hinaus: Morgen hofft er auf seiner Spenden-Expedition den Gipfel des Aconcagua zu erreichen.

von
Patrick Marbach

Die Luft ist dünn im argentinischen Hochgebirge. Schritt für Schritt keucht Bernhard Kummer (49) dem Gipfel des Aconcagua entgegen. Und mit jedem erreichten Höhenmeter klingelt die Spendenkasse. Denn mit dieser Expedition erfüllt sich der Studener SVP-­Gemeinderat nicht nur seinen eigenen Jugendtraum, sondern verhilft auch Maya-Kindern aus Guatemala zu einer besseren Zukunft.

Über die Unicef-Homepage kann man sich beteiligen, indem man dem Kinderhilfswerk für jeden Höhenmeter, den Kummer erreicht, einen frei wählbaren Betrag zusichert. «Ich fühle mich als Glückskind. Hier zu helfen ist nichts mehr als ein Akt der Mit-menschlichkeit und Solida­rität», zeigt sich Kummer bescheiden.

Der Aconcagua ist mit 6962 m  ü.  M. der weltweit höchste Berg ausserhalb Asiens. Kummers Gruppe ist bereits am 19. Dezember aufgebrochen und hat inzwischen ihr Höhenlager auf über 5500 Metern bezogen. «Die Bedingungen sind nicht schlecht», erklärt Bergführerlegende Kari Kobler, der die Expedition von Bern aus betreut. «Wenn Bernhard die Höhe einigermassen erträgt, stehen die Chancen bestens, dass er den Gipfel in den nächsten zwei Tagen erreicht.»

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