Aktualisiert 19.12.2006 22:26

Politposse an der Uni wegen Verspätung

Eine Unpünktlichkeit bringt Rahel Imobersteg (25) in Schwierigkeiten: Sie darf vorläufig nicht für den StudentInnenrat der Uni Bern kandidieren, weil sie ein Formular anderthalb Stunden zu spät abgegeben hat.

Für Imobersteg ist das besonders bitter, denn sie agiert schon seit Jahren für das Sozialdemokratische Forum an der Spitze der Unipolitik. «Das Ganze ist eine Farce. Es geht nur darum, mir eins auszuwischen», klagt die Geschichtsstudentin.

Das Wahlbüro hat ihre Kandidatur zuerst akzeptiert, doch dann legten die Jungfreisinnigen (JF) Rekurs ein. «Es ist eine Prinzipienfrage», sagt JF-Präsidentin Juliette Hotz, «schon bei vergangenen Wahlen gab es ein Chaos, weil Fristen nicht eingehalten wurden.» Die Rekurskommission entscheidet am Freitag definitiv über Imoberstegs Kandidatur.

(mar)

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