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Party-BMWPolizei beendet Spritztour im Pool-Cabrio

Aus einer Sommerlaune heraus baute eine Gruppe von Männern in Deutschland einen BMW zu einem fahrbaren Planschbecken um. Die Polizei zog den Schlitten nach der ersten Spritztour aus dem Verkehr.

von
rey

Ein Polizist ist im deutschen Eibenstock auf seinem Motorrad unterwegs, als ihm um 14.00 Uhr ein ungewöhnliches Fahrzeug auffällt: Ein beiger BMW im Hawaii-Look mit vier Männern, einer davon auf der Kofferraumhaube.

Als der Beamte die Verfolgung aufnimmt, biegt der BMW abrupt nach rechts ab – dabei schwappt eine grosse Menge Wasser aus dem Auto, wie die Polizei Chemnitz mitteilt. Wenig später flüchten die vier Insassen, alle um die Mitte zwanzig, zu Fuss.

«Wir wollten nur ein wenig Spass»

Zurück bleibt der aufgemotzte BMW: Der Innenraum ist komplett abgedichtet, blau gestrichen und mit Wasser gefüllt. Ein Gartenstuhl als Fahrersitz und eine Blumenkette machen das Ferien-Feeling perfekt.

Wenig später kommt der mutmassliche Fahrer betrunken zurück, um sein Portemonnaie und seine Schuhe aus dem Kofferraum zu holen. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts auf Trunkenheit am Steuer, obwohl der 27-Jährige behauptet, nicht gefahren zu sein. Auch wegen eines Verstosses gegen das Pflichtversicherungsgesetz wird ermittelt, weil für den Pool keine Bewilligung eingeholt wurde.

In der «Bild» zeigen sich die Jungs ein paar Tage später reuig: «Die Tour war eine blöde Idee. Wir wollten nur ein wenig Spass», sagt einer der Mitfahrer. Sie hätten den Schlitten aus einer Sommerlaune zu zehnt umgebaut.

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