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Weltweite ErmittlungenPolizei deckt Missbrauchs-Gruppe auf Whatsapp auf

Weltweit wurden 33 Personen wegen Missbrauch an Minderjährigen und Kinderpornografie verhaftet. Sie hatten die Inhalte über Whatsapp verschickt.

von
doz
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Für die Bekämpfung von organisiertem Verbrechen, Terrorismus oder Kinderpornografie steht in Deutschland eine Gesetzesänderung zur Diskussion, die den Behörden verschlüsselte Nachrichten zugänglich machen soll.

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Die Idee: Messenger-Dienste wie Whatsapp, Threema oder Telegram sollen gezwungen werden, auf richterliche Anordnung hin die Chats ihrer Kunden zu speichern und unverschlüsselt an Behörden zu schicken.

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FDP-Ständerat Josef Dittli hat den Bundesrat aufgefordert, ebenfalls zu prüfen, ob eine ähnliche Option für die Schweiz Sinn macht.

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Keystone/Alessandro Della Valle

Die spanische Polizei hat mitgeteilt, dass weltweit 33 Personen wegen Missbrauch von Minderjährigen festgenommen wurden. Sie hatten über eine Whatsapp-Gruppe explizite Bilder untereinander geteilt und den Umgang mit Kinderpornografie verharmlost.

Insgesamt wurden Personen in elf verschiedenen Ländern gefasst, wie BBC berichtet. Die grösste Anzahl Festnahmen fand in Spanien statt, wo 17 Personen verhaftet wurden – viele davon selbst noch minderjährig. Die anderen Personen stammten aus Uruguay, Ecuador, Costa Rica, Peru, Italien, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Pakistan und Syrien.

Anonymer Hinweis

Die spanische Polizei war der Whatsapp-Gruppe bereits seit zwei Jahren auf der Spur. Damals hatte jemand eine anonyme E-Mail mit einem Hinweis auf die Gruppe eingereicht. Als die Polizei realisierte, dass die Straftaten über die Landesgrenze hinausreichten, wurden Europol, Interpol und die Polizeien in Ecuador und Costa Rica eingeschaltet.

Die Inhalte, die in der Gruppe verschickt wurden, sind grauenerregend. So hat eine Mutter aus Uruguay beispielsweise ihre Tochter über längere Zeit hinweg missbraucht und dies dokumentiert. Die Bilder hat sie schliesslich via Whatsapp geteilt.

Grösstenteils Männer

Ein 29-jähriger Mann wurde verhaftet, weil er nicht nur illegale Bilder gespeichert, sondern auch andere dazu angestiftet hatte, Kontakt mit Minderjährigen herzustellen. Dabei soll er geraten haben, Mädchen mit Migrationshintergrund anzusprechen, da diese mit weniger hoher Wahrscheinlichkeit zur Polizei gehen würden.

Einige Mitglieder der Gruppe sollen sogar virtuelle Sticker kreiert haben, die den Missbrauch an Minderjährigen zeigen. Bei den meisten Festgenommenen handelt es sich um Männer verschiedenster kultureller und gesellschaftlicher Herkunft.

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