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Polizei ermittelt gegen Raser wegen TV-Beitrag

In der Sendung «Rundschau» von SF DRS hatten junge Raser mit ihren Taten geprahlt. Nun hat die Zürcher Bezirksanwaltschaft Ermittlungen gegen diese Raser aufgenommen.

Die Polizei habe nun Ermittlungen gegen die Raser aufgenommen, sagte Bezirksanwalt Jürg Boll am Donnerstagabend in der Sendung «10vor10» auf SF DRS. Im Vordergrund stehe der Tatbestand der Verkehrsregelverletzung.

Die Raser würden sich verantworten müssen, sagte Boll. Ihnen drohe eine Busse von bis zu 40 000 Franken oder eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren.

Im «Rundschau»-Beitrag hatte einer der Raser beispielsweise beschrieben, wie er nachts auf einer Strecke, auf der ein Tempo von 50 Kilometern pro Stunde erlaubt ist, mit 120 Kilometern pro Stunde gefahren sei. Ein anderer hatte erklärt, er nehme immer einen Unfall in Kauf, um ein Rennen zu gewinnen.

(sda)

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