Luzern - Polizei hält durchgerosteten Car an
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LuzernPolizei hält durchgerosteten Car an

Eine Verkehrskontrolle der Luzerner Polizei am Freitag hat den beschädigten Zustand mehrerer Reisecars ans Licht gebracht. Mehrere Bussen wurden verteilt.

von
Astrid Winiker
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Bei den Verkehrskontrollen der Luzerner Polizei wurden an mehreren Reisecars massive Schäden entdeckt. Darunter waren Achsrahmen (siehe Bild) und Aufhängungen durchgerostet. Diese Cars dürfen nicht weiter gefahren werden, solange sie nicht repariert sind. 

Bei den Verkehrskontrollen der Luzerner Polizei wurden an mehreren Reisecars massive Schäden entdeckt. Darunter waren Achsrahmen (siehe Bild) und Aufhängungen durchgerostet. Diese Cars dürfen nicht weiter gefahren werden, solange sie nicht repariert sind.

Luzerner Polizei
Ein anderer Reisecar wies dermassen Mängel auf, dass der Chauffeur mit diesem Wagen gar nicht mehr weiterfahren durfte. Auf dem Bild: ein durchgerosteter Gepäckboden eines Cars.

Ein anderer Reisecar wies dermassen Mängel auf, dass der Chauffeur mit diesem Wagen gar nicht mehr weiterfahren durfte. Auf dem Bild: ein durchgerosteter Gepäckboden eines Cars.

Luzerner Polizei

Darum gehts

  • Die Luzerner Polizei führte am Freitag eine Car-und Schwerverkehrskontrolle durch.

  • Dabei wurde mehreren Cars die Weiterfahrt nicht gestattet.

  • Sie wiesen teilweise massive technische Schäden auf, wie etwa durchgerostete Fahrzeugteile.

  • Es wurden Bussen verteilt und Reparaturen angeordnet.

Die Luzerner Polizei hat am Freitag eine Car- und Schwerverkehrskontrolle durchgeführt, wie sie am Montag mitteilte. In Zusammenarbeit mit dem Strassenverkehrsamt und der eidgenössischen Zollverwaltung wurden Kontrollen vom Nachmittag bis abends koordiniert. Insgesamt wurden 17 Fahrzeuge kontrolliert, davon zehn Reisecars, heisst es weiter.

Weiterfahrt verweigert wegen massiver technischer Mängel

Drei im Ausland immatrikulierte Reisecars wiesen «schwerwiegende technische Mängel» auf. So waren etwa eine Halterung von Unterstützungslenkzylindern ausgerissen oder Achsrahmen, Aufhängungen und Gepäckboden durchgerostet. Diesen Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt nicht gewährt. Zwei Reisecars werden nach der Hinterlegung einer Bussendeposition von mehreren hundert Franken sowie erfolgten Reparaturen weiterfahren dürfen. Ein weiterer Reisecar wies so bedenkliche Mängel auf, dass der Chauffeur eine Bussendeposition von mehreren tausend Franken bezahlen musste und mit diesem Wagen in der Schweiz gar nicht mehr weiterfahren darf. Gegen weitere fünf Fahrzeuglenker erfolgten Anzeigen wegen Widerhandlungen gegen die Arbeitszeit- und Ruhezeitverordnungen.

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