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Frau schwer verletztPolizei hört lauten Knall in Tiefgarage

Eine 76-jährige Autofahrerin wurde in einer Einstellhalle in Zug bei einem Selbstunfall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Sie musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Spital.

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dag/tst
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Ein Frau (76) verlor in Zug nach der Einfahrt in eine Einstellhalle  die Herrschaft über ihr Auto und prallte heftig in eine  Betonwand.

Ein Frau (76) verlor in Zug nach der Einfahrt in eine Einstellhalle die Herrschaft über ihr Auto und prallte heftig in eine Betonwand.

Zuge Polizei
Die 76-jährige Lenkerin war im Auto eingeklemmt und musste von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Zug aus ihrem Fahrzeug geborgen werden.

Die 76-jährige Lenkerin war im Auto eingeklemmt und musste von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Zug aus ihrem Fahrzeug geborgen werden.

Zuge Polizei
Die Frau wurde schwer verletzt. Sie wurde in kritischem Zustand in ein ausserkantonales Spital überführt.

Die Frau wurde schwer verletzt. Sie wurde in kritischem Zustand in ein ausserkantonales Spital überführt.

Zuge Polizei

In einer privaten Einstellhalle in der Loretohöhe in Zug hat sich am Samstag gegen 17.45 Uhr ein schwerer Unfall ereignet. Eine Autofahrerin hatte nach der Einfahrt in die Einstellhalle aus noch ungeklärten Gründen die Herrschaft über ihr Auto verloren und prallte mit grosser Wucht in eine Betonwand.

Eine Polizeipatrouille, die zum Zeitpunkt des Unfalls zufällig in der Nähe eine Verkehrskontrolle durchführte, hörte den Knall des Aufpralls und eilte sofort zur Unfallstelle. Die 76-jährige Lenkerin war im Auto eingeklemmt worden und musste von Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr Zug aus dem Auto geborgen werden, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag mit.

«Die Füsse der Frau waren eingeklemmt»

Martin Bürge leitete den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Zug. «Wir wurden umgehend von der Polizei alarmiert. Aufgrund des Verletzungsmuster musste die Bergung schnell gehen. Für die Rettung haben wir die Fahrer- sowie die Beifahrertür entfernt.»

Der Einsatz stellte die Feuerwehr technisch vor eine besondere Situation: Das Feuerwehrauto konnte nicht in die Garage zum Unfallauto fahren, weil es dafür zu hoch war – der Unfall ereignete sich jedoch 60 Meter vom Eingang entfernt. Um das Auto aufzuschneiden, musste die Feuerwehr ein akkubetriebenes hydraulisches Rettungsgerät ohne Kabel verwenden.

«Die Füsse der Frau waren in den Pedalen eingeklemmt. Wir mussten die Pedale auf die Seite ziehen, um sie zu retten», erläutert Bürge. Mit einem Rettungsbrett wurde die Verletzte aus dem Auto geborgen.

Unfallursache wird abgeklärt

Während der Bergung betreuten Mitarbeiter des Rettungsdienstes die lebensgefährlich verletzte Frau. Sie wurde in kritischem Zustand in ein ausserkantonales Spital gebracht.

Die Zuger Polizei klärt nun die genaue Unfallursache ab. Ein medizinisches Problem könne nicht ausgeschlossen werden, hiess es bei der Polizei auf Anfrage. Untersucht werde auch, ob die Frau das Gas- und Bremspedal verwechselt haben könnte.

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