Hochhauseinsturz in Miami - Polizei identifiziert 98. und letztes Todesopfer
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Hochhauseinsturz in MiamiPolizei identifiziert 98. und letztes Todesopfer

Die 54-jährige Frau wurde mittels DNA-Proben ihrer Familienmitglieder identifiziert. Die Behörden suchen weiter nach der Ursache für den Kollaps.

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Die offizielle Todeszahl für den Hauseinsturz in Surfside, Florida, beläuft sich auf 98. Die Behörden haben am Montag ein letztes Todesopfer identifiziert.

Die offizielle Todeszahl für den Hauseinsturz in Surfside, Florida, beläuft sich auf 98. Die Behörden haben am Montag ein letztes Todesopfer identifiziert.

AFP
Die verbliebenen Teile des Hochhauses Champlain Tower South wurden Anfang Juli gesprengt. 

Die verbliebenen Teile des Hochhauses Champlain Tower South wurden Anfang Juli gesprengt.

REUTERS
In den vergangenen Tagen und Wochen wurden sämtliche Trümmer abgetragen.

In den vergangenen Tagen und Wochen wurden sämtliche Trümmer abgetragen.

AFP

Darum gehts

  • Vor einem Monat stürzte in Miami ein zwölfstöckiges Hochhaus aus noch ungeklärten Gründen ein.

  • Die Zahl der Todesopfer ist auf 98 angestiegen.

  • Die letzte noch vermisste Person wurde nun identifiziert.

Gut einen Monat nach dem Teileinsturz eines zwölfstöckigen Hochhauses im US-Bundesstaat Florida haben Einsatzkräfte die sterblichen Überreste der letzten noch vermissten Person identifiziert. Die Zahl der Todesopfer des verheerenden Unglücks stieg damit auf 98. Das teilte die Bürgermeisterin von Miami-Dade, Daniella Levine Cava, am Montagabend mit. Eine 54 Jahre alte Frau hatte zuvor noch als vermisst gegolten.

Der als Champlain Towers South bekannte Wohnkomplex mit rund 130 Einheiten war am 24. Juni in Surfside bei Miami aus noch ungeklärten Gründen teilweise kollabiert. Der einsturzgefährdete Rest des Gebäudes wurde später gezielt gesprengt. Überlebende waren nur in den ersten Stunden nach dem Einsturz gefunden worden. Vor rund zwei Wochen war daher die Rettungs- in eine Bergungsaktion umgewandelt worden. Am Wochenende hatte die Feuerwehr ihre Bergungsarbeiten am Unglücksort schliesslich eingestellt.

Trümmer auf Flughafen gelagert

Die Trümmer wurden fast vollständig abgetragen und nahe des internationalen Flughafens von Miami gelagert. Dort setzen nun Forensiker der Polizei die Suche nach menschlichen Überresten und persönlichen Gegenständen fort. Das Unglück hatte die Gemeinde und das ganze Land schwer erschüttert.

Bürgermeisterin Levine Cava sprach am Montag von einer «undenkbaren Tragödie». Nichts könne die «98 Engel» zurückbringen, doch die Einsatzkräfte hätten alles getan, damit die Angehörigen zumindest Gewissheit hätten und abschliessen könnten.

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(DPA/chk)

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