Aktualisiert 12.12.2006 16:03

Polizei jagt Bohlen-Räuber

Nach dem Raubüberfall auf den Pop-Titanen gehen die Ordungshüter in Hamburg «zwei, drei Hand voll» Hinweisen nach. Bohlen berichtet «vom schlimmsten Horror» seines Lebens.

Dabei handele es sich vor allem um Informationen von Bürgern, nachdem die Polizei das Bild eines Täters aus einer Überwachungskamera veröffentlicht hatte .

Hier geht es zum Video, das die Bohlen-Überwachungskamera aufzeichnete.

Eine Festnahme gab es aber noch nicht, wie Polizeisprecher Matthias Rose am Dienstag in Winsen/Luhe sagte.

Bohlen selbst hat bei dem Raubüberfall auf sein Haus am Montag Todesängste durchlitten: «Es war der schlimmste Horror meines Lebens», sagte der 52-Jährige laut «Bild»-Zeitung. Die Männer hätten immer wieder gedroht, «dass sie uns erschiessen. Sie schrien, dass sie uns alle umbringen». Sie hätten brutal und zu allem entschlossen gewirkt. Bohlen schätzt, dass etwa 60.000 Euro aus seinem Tresor, den er selber öffnen musste, gestohlen wurden (20minuten.ch berichtete).

Der frühere Star von Modern Talking war am Montagmorgen von zwei maskierten und bewaffneten Verbrechern in seinem Haus südlich von Hamburg überfallen, gefesselt und ausgeraubt worden. Auch zwei Angestellte und Bohlens Freundin waren von den Männern in der Villa in Tötensen mit einer Pistole und einem Küchenmesser bedroht und gefesselt worden. Alle vier konnten sich aber unverletzt befreien.

Bohlen hatte nach eigenen Angaben am Montag viel Geld im Haus, weil er seinem Sohn ein Auto kaufen wollte und ein Urlaub bevor steht. Die Täter hätten sich aber zunächst mit der Beute nicht zufrieden geben wollen, sagte er dem Bericht zufolge. Sie hätten gedroht, seine Freundin als Geisel zu behalten und einer habe mit ihm zur Bank fahren wollen, um weiters Geld abzuheben, sagte er laut dem Blatt.

Bei einer Rangelei habe er sich später jedoch losreissen können. Dann sei er zum Nachbarn gelaufen und habe die Polizei gerufen. Die habe dann das Gebäude gestürmt, die Männer seien aber schon weg gewesen. Inzwischen hätten sich dann auch seine Freundin Carina, die Haushälterin und der Gärtner befreien können. Bohlen will sein Haus künftig besser bewachen lassen.

(dapd)

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