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Obwohl er nicht mehr fährtPolizei macht 90-Jährigen zum Temposünder

Gleich zwei Mal ist ein Berner innert eines Monats gebüsst worden, weil er zu schnell gefahren sein soll. Dabei sass der 90-Jährige seit 5 Jahren nicht mehr im Auto.

von
mpg/hal
Die Polizei machte Fehler – der Rentner konnte die Bussen wegwerfen.

Die Polizei machte Fehler – der Rentner konnte die Bussen wegwerfen.

Max B. (Name geändert) hat schwere gesundheitliche Probleme. Ins Auto zu sitzen ist für ihn kein Thema mehr. Seit fünf Jahren steht sein grauer Toyota Yaris deshalb in der Garage seines Hauses in Muri BE.

Umso grösser war seine Überraschung, als Max B. im September und Oktober innerhalb von vier Wochen zwei Mal eine Busse wegen Geschwindigkeitsübertretung erhielt – eine aus dem Kanton Solothurn, die andere aus dem Kanton Schaffhausen.

«Als wir die Polizeikräfte der beiden Kantone kontaktierten, konnten sie es zuerst nicht glauben. Nachdem sie alles kontrolliert hatten, entschuldigten sie sich und sagten, dass ein Fehler passiert sei», sagt der Sohn des Mannes. Die Bussen konnte der 90-Jährige wegwerfen.

Wie genau es zu der Verwechslung kommen konnte, ist unklar, wie 20 Minuti schreibt. Laut einem Polizei-Insider kommt nur ein menschlicher Irrtum in Frage. Dasselbe sagt der Sohn des Berners: «Offenbar ist bei der Transkription der Daten ein Fehler passiert.»

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