Aktualisiert

RauchverbotPolizei macht keine «Beizen-Razzien»

In Zürcher Beizen darf ab Samstag nicht mehr gequalmt werden. Spezielle Kontrollen, um «Rauchsünder» zu entlarven, plant die Polizei allerdings nicht.

von
ram

Ab ins Fumoir oder an die frische Luft: Dies gilt ab Ende ­dieser Woche für alle Zürcher Restaurantgäste, die ihr Mahl mit einer Zigarette abschlies­sen wollen. Wer sich nicht ans Rauchverbot hält, muss unter Umständen tief in die Tasche greifen. Eine einfache Busse beträgt 80 Franken. Kommt es aber zu einer Anzeige, kann dies bis zu 1000 Franken kosten. Gezielte «Rauch-Razzien» planen die hiesigen Polizeikorps jedoch nicht. Man werde sicher hin und wieder einen Blick in ein Restaurant oder in eine Bar werfen, so die Zürcher Stapo-Sprecherin Judith Hödl. «Dies allerdings nur im Rahmen der normalen Patrouillentätigkeit.» Wenn die Polizei über Verstösse informiert werde, rücke sie aber selbstverständlich aus. So etwa, wenn sich Nichtraucher über ihre paffenden Tischnachbarn ärgern würden.

Ähnlich dürfte es die Winterthurer Stadtpolizei hand­haben, die die Situation vor ­allem am Anfang «im Auge behalten will», wie Sprecherin Alexandra Pfister erklärt. Trotzdem: Mit viel Mehraufwand rechnet man auch in der Eulachstadt nicht – allenfalls mit vereinzelten Lärmklagen, weil einige Raucher vor der Restauranttür allzu laut werden könnten. (ram/20 Minuten/sda)

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