Mysteriöse Suchaktion : Polizei macht weiterhin grosses Geheimnis um Einsatz im Hürstwald
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Mysteriöse Suchaktion Polizei macht weiterhin grosses Geheimnis um Einsatz im Hürstwald

Am Donnerstag kam im Zusammenhang mit einem Strafverfahren sogar die Spezialeinheit Diamant zum Zug. Zum Grund des Grosseinsatzes hält sich die Polizei weiterhin bedeckt.

von
Shila Ochsner

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot im Zürcher Hürstwald im Einsatz.

20min/noh

Darum gehts

  • Am Donnerstagnachmittag war ein Grossaufgebot der Polizei im Einsatz. 

  • Der Hürstwald zwischen Zürich-Seebach und Affoltern war grossräumig abgesperrt. 

  • Wie die Kapo Zürich am Donnerstag bestätigte, ist auch die Spezialeinheit Diamant eingesetzt worden. 

  • Der Einsatz steht im Zusammenhang mit einem Strafverfahren. 

Im Hürstwald im Kreis 11 fand am Donnerstagnachmittag ein Grosseinsatz der Polizei statt. Wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag gegenüber 20 Minuten sagte, stand der Einsatz im Zusammenhang mit einem seit Monaten laufenden Strafverfahren. «Beim Polizeieinsatz im Hürstwald geht es nicht um ein Tötungsdelikt und es sind keine Opfer betroffen», sagte Erich Wenzinger, Sprecher der Zürcher Oberstaatsanwaltschaft. Gegen 19 Uhr wurde der Einsatz beendet und die Polizei-Sperrzone aufgehoben.

Über den genauen Grund der Polizeiintervention hüllen sich die Strafverfolgungsbehörden jedoch weiterhin in Schweigen: «Weitere Angaben machen wir aufgrund des laufenden Strafverfahrens nicht», sagt Wenzinger auf erneute Anfrage am Freitag. 

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Der Hürstwald war am Donnerstagnachmittag grossräumig abgesperrt.

Der Hürstwald war am Donnerstagnachmittag grossräumig abgesperrt.

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Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich stand der Einsatz in Zusammenhang mit einem Strafverfahren.

Laut Angaben der Kantonspolizei Zürich stand der Einsatz in Zusammenhang mit einem Strafverfahren.

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Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort.

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Im Einsatz stand laut Kantonspolizei Zürich unter anderem auch die Spezialeinheit Diamant. Markus Melzl, ehemaliger Basler Kriminalkommissar und Sprecher der Staatsanwaltschaft, erklärt, wann eine Spezialeinheit beigezogen wird: «Das ist immer dann der Fall, wenn davon ausgegangen werden muss, dass die Täterschaft bewaffnet ist und Widerstand leisten könnte.» Melzl vermutet, es könne auch auf eine Flucht hindeuten: «Denkbar ist, dass Untersuchungsbehörden in den Ermittlungen auf einen Täter gestossen sind. Beim Versuch, diesen zu verhaften, könnte er in den Wald geflohen sein.»   

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