Aktualisiert 20.06.2018 15:53

Explosion in Londoner U-Bahn

Polizei nimmt Verdächtigen fest

Rettungskräfte eilten nach einem Notruf zur Londoner U-Bahn-Station Southgate. Der Bahnhof wurde nach einer Explosion geschlossen. Die Polizei geht nicht von Terror aus.

von
chk
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Explosion fordert fünf Verletzte: Rettungskräfte bei der U-Bahn-Station «Southgate». (19. Juni 2018)

Explosion fordert fünf Verletzte: Rettungskräfte bei der U-Bahn-Station «Southgate». (19. Juni 2018)

Keystone/Victoria Jones
Ein Kurzschluss soll zur Explosion geführt haben. (19. Juni 2018)

Ein Kurzschluss soll zur Explosion geführt haben. (19. Juni 2018)

Keystone/Victoria Jones
Die britische Verkehrspolizei geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. (Archivbild)

Die britische Verkehrspolizei geht nicht von einem terroristischen Hintergrund aus. (Archivbild)

Keystone/Facundo Arrizabalaga

Nach einer kleinen Explosion in einer Londoner U-Bahn-Station mit fünf Verletzten hat die Polizei vorübergehend einen Verdächtigen festgenommen. Der 23-jährige Mann stamme aus dem Norden der Hauptstadt, teilte die britische Verkehrspolizei am Mittwoch mit.

Er wurde unter Auflagen freigelassen. Es handle sich nicht um einen Terroranschlag, sagte ein Sprecher auf Anfrage.

Beim Vorfall soll es am Dienstagabend zu einem Kurzschluss in einer Bohrmaschine gekommen sein. Drei der fünf Verletzten konnten vor Ort behandelt werden, zwei wurden ins Spital gebracht.

Auf einer Rolltreppe war Augenzeugen zufolge nach der Explosion Panik ausgebrochen. Niemand erlitt jedoch ernste Verletzungen in der U-Bahn-Station Southgate im Norden Londons.

Nach Angaben der Rettungskräfte wurden zwei Menschen ins Krankenhaus gebracht. Drei weitere wurden demnach wegen leichter Verletzungen vor Ort behandelt.

Menschen berichteten auf Twitter von Panik in der U-Bahn-Station: «Ich war am Bahnhof Southgate, als die Aufregung begann, es roch verbrannt (wie Gummi), und ich sah mehrere Menschen, die zum Ausgang rannten», schrieb ein Nutzer.

Grossbritannien war im vergangenen Jahr von einer Reihe von Anschlägen erschüttert worden, darunter mehrere in London. (chk/afp)

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