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LausannePolizei rettet Baby-Büsi aus Auto-Motorhaube

Eine Autofahrerin aus Lausanne entdeckte in der Motorhaube ihres Autos ein zwei Monate altes Kätzchen – nachdem sie bereits mehrere Kilometer gefahren war.

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Die Polizei Lausanne hat diese kleine Katze aus der Motorhaube des Autos von Noémi gerettet.

Die Polizei Lausanne hat diese kleine Katze aus der Motorhaube des Autos von Noémi gerettet.

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Die Frau war bereits mehrere Kilometer auf der Autobahn gefahren, bevor sie das Büsi miauen hörte.

Die Frau war bereits mehrere Kilometer auf der Autobahn gefahren, bevor sie das Büsi miauen hörte.

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Jetzt ist das zwei Monate alte Weibchen bei der Familie zu Hause und hat sich bereits mit dem Hund und dem Hasen angefreundet.

Jetzt ist das zwei Monate alte Weibchen bei der Familie zu Hause und hat sich bereits mit dem Hund und dem Hasen angefreundet.

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Noémi ist immer noch ganz baff. Am Montag war sie mehrere Kilometer mit einem kleinen Büsi unter der Motorhaube ihres Auto unterwegs. Sie hörte beim Einsteigen noch ein Miau und glaubte sogar, einen Fellknäuel zu sehen. Sie war aber sicher, dass die Katze herausgeschlüpft war, bevor sie den Motor anliess und in Lausanne abfuhr.

Doch als sie die Autobahn verliess, vernahm sie erneut ein lautes Geräusch. Sie hielt ihrem Wagen im Stadtzentrum an und bat zwei Männer, die sich in der Nähe aufhielten, um Hilfe – ohne zu wissen, dass die beiden Polizisten waren. «Am Anfang schienen sie skeptisch, weil man die Katze nicht sah», sagt Noémi zu 20minutes.ch. Schliesslich aber habe das Büsi erneut angefangen zu miauen.

«Ich habe mich um sie gekümmert wie um ein Baby»

Weil es sich schwierig gestaltete, das verschreckte Tier zu befreien, wurde das Auto bis zum Polizeigebäude gefahren. «Sie hoben das Auto an, nahmen ein Rad ab, entfernten die Abdeckung und konnten so das Büsi endlich herausholen.»

Chat bloqué dans la voiture

Quelle: Leser-Reporter/20 minutes

Laut Sébastian Jost, Sprecher der Polizei Lausanne, dauerte die Aktion rund 20 Minuten. «Dies gehört zu unsere Arbeit, die wir täglich als Hilfe für die Bevölkerung leisten.»

Noémi hat die kleine Katze mittlerweile mit nach Hause genommen. Es handelt sich um ein etwa zwei Monate altes Weibchen. «Ich habe sie gebadet und mich um sie gekümmert wie um ein Baby.» Das Büsi ist zwar noch namenlos, es hat sich aber bereits mit dem Hund und dem Hasen der Familie angefreundet.

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