Zürich: Polizei rettet städtische Pflanzen aus der Limmat

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ZürichPolizei rettet städtische Pflanzen aus der Limmat

Unbekannte haben Pflanzen aus dem Trog gerissen und in den See geworfen. Dank der Polizei hat sie nun Grün Stadt Zürich wieder.

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som
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Happy End für die Gärtner von Grün Stadt Zürich: Die Stadt gab ihnen am Dienstag, 24. Oktober ihre verlorenen Erika-Pflanzen zurück.

Happy End für die Gärtner von Grün Stadt Zürich: Die Stadt gab ihnen am Dienstag, 24. Oktober ihre verlorenen Erika-Pflanzen zurück.

Grün Stadt Zürich
Fürs Erinnerungsfoto rekonstruierten sie den Tathergang: Jemand hat die Pflanzen wohl ins Wasser geworfen.

Fürs Erinnerungsfoto rekonstruierten sie den Tathergang: Jemand hat die Pflanzen wohl ins Wasser geworfen.

Grün Stadt Zürich
Am letzten Donnerstagmorgen stellten die Gärtner fest, dass ein Beet am Utoquai komplett leergeräumt war.

Am letzten Donnerstagmorgen stellten die Gärtner fest, dass ein Beet am Utoquai komplett leergeräumt war.

Grün Stadt Zürich

Sie hält Kälte, Schnee und Eis aus – die Erika-Pflanze, die Gärtner von Grün Stadt Zürich vor ein paar Wochen in die grossen Betontröge am Utoquai pflanzten. Am letzten Donnerstagmorgen stellten sie jedoch fest, dass ein Beet komplett leergeräumt war. «Im See sahen wir ein einsames Pflänzchen treiben. Wir nahmen deshalb an, dass jemand die Pflanzen samt Wurzel herausgerissen und es ins Wasser geschmissen hatte», sagt Lukas Handschin, Sprecher von Grün Stadt Zürich.

Sie lagen wohl richtig, denn am Freitagabend schrieb die Stadtpolizei auf Facebook, dass eine Streifenwagenpatrouille aus dem Rechen des Wasserwerks Letten etwa 30 Pflanzen gefischt habe und den Besitzer suche – ein EWZ-Mitarbeiter hatte sie laut der Stadtpolizei im Wasser treiben sehen.

Pflanze nahm keinerlei Schaden

Grün Stadt Zürich meldete sich rund eine Stunde später und schickte ein Beweisfoto vom leeren Pflanzentrog. Am Dienstag gaben dann die Polizisten die Pflanzen den städtischen Gärtnern wieder zurück. «Sie pflanzten sie umgehend in ihren Trog. Dort werden sie nun hoffentlich den ganzen Winter bleiben», so Handschin. Die sogenannte Calluna vulgaris habe ihre rund 3,5 Kilometer lange Reise vom See bis ins Kraftwerk Letten gut überstanden: «Sie wurde richtig schön durchgewässert und hat keinerlei Schaden genommen.»

Für Erinnerungsfoto rekonstruierten Polizisten und Gärtner, wie die Pflanzen ins Wasser geworfen wurden. Trotzdem werden sie die Täter wohl nie finden. Grün Stadt Zürich verzichtet laut der Stadtpolizei auf eine Anzeige.

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