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«Lautes Schnaufen» Polizei rückt aus – wegen Igel-Sex

Störende Geräusche unter der Haustreppe versetzen einen Bayern derart in Rage, dass er die Ordnungshüter rief. Die brachten im wahrsten Sinne Licht in die Angelegenheit.

von
gux
«Am meisten Krach macht das Männchen»: Igel fauchen laut während des stundenlangen Aktes, der in diesem Fall aber jäh unterbrochen wurde (Symbolbild).

«Am meisten Krach macht das Männchen»: Igel fauchen laut während des stundenlangen Aktes, der in diesem Fall aber jäh unterbrochen wurde (Symbolbild).

Keystone/Andrew Milligan

Ein Mann fühlte sich im bayrischen Erlangen in seiner Nachtruhe gestört. Während zwanzig Minuten drangen vom Treppenaufgang seines Mehrfamilienhauses im Stadtteil Büchenbach laute Schnaufgeräusche an sein Ohr. Da er die Lärmquelle nicht zu eruieren vermochte und das merkwürdige Treiben auch kein Ende zu nehmen schien, rief der um seinen Schlaf gebrachte Bürger um 23 Uhr die Polizei.

Die alarmierte Streife durchsuchte das Anwesen und entdeckte – zwei Igel beim Liebesspiel. «Igel fauchen laut während des stundenlangen Aktes – und am meisten Krach macht das Männchen», zitieren deutsche Medien eine Expertin der tierärztlichen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München.

Die Beamten mussten nicht viel tun, um dem stacheligen Tête-à-Tête ein Ende zu bereiten: Die kopulierenden Igel unterbrachen ihr Treiben und ergriffen die Flucht, als die Polizisten sie mit ihren Taschenlampen anleuchteten.

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