Wegen Ruhestörung – Polizei rückt in Meilen wegen vermeintlicher Freiheitstrychler aus
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Wegen RuhestörungPolizei rückt in Meilen wegen vermeintlicher Freiheitstrychler aus

Mit Traktoren zogen in der Nacht auf Freitag Trychler durch Meilen. Besorgte Anwohner riefen die Polizei. Doch der Umzug war von der Polizei bewilligt.

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Ein Silvesterbrauch sorgte in Meilen für Aufregung.

Ein Silvesterbrauch sorgte in Meilen für Aufregung.

Quelle Facebook
Anwohnerinnen und Anwohner dachten, Freiheitstrychler seien am Werk. (Symbolbild)

Anwohnerinnen und Anwohner dachten, Freiheitstrychler seien am Werk. (Symbolbild)

Lucia Hunziker, Tamedia

Darum gehts

Ein Silvesterbrauch sorgte in Meilen für Aufregung. In der Nacht auf den 31. Dezember zogen Trychler mit Traktoren durchs Dorf. Besorgte Anwohnerinnen und Anwohner informierten wegen Ruhestörung die Polizei. Sie vermuteten eine Kundgebung der Freiheitstrychler. Wie Gerard Schaub, stellvertretender Polizeichef, auf Anfrage der «Zürichsee-Zeitung» sagt, sei daraufhin eine Patrouille zum Ort des Geschehens ausgerückt.

Doch es stellte sich heraus, es waren nicht die Freiheitstrychler am Werk, sondern die Meilemer Söihundscheibe, ein lokaler Fasnachtsverein. Die sogenannte «Lärmete» hat eine jährliche Tradition in Meilen, wie die Gemeinde auf Anfrage der Zeitung bestätigt. So werde das alte Jahr ausgeläutet. Die Söihundscheibe sind dabei auch nicht unpolitisch. Jährlich überbringen sie eine Botschaft. Dieses Jahr demonstrierten die Fasnächtlerinnen und Fasnächtler vor dem Gemeindehaus gegen die neue BZO. «Wir begrüssen den Brauch und finden es cool, dass die Tradition weiterbesteht», sagt Gemeindeschreiber Didier Mayenzet zur «Zürichsee-Zeitung».

Doch offenbar gibt es einige Bewohnerinnen und Bewohner von Meilen, die keine Kenntnis vom Silvesterbrauch haben. Bei der Gemeinde selber seien auch einige besorgte Nachfragen dazu eingegangen, wie der Gemeindeschreiber sagt.

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(lea)

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