15’000 Franken erbeutet: Polizei schnappt «falsche Polizisten» an Zürcher Goldküste
Aktualisiert

15’000 Franken erbeutetPolizei schnappt «falsche Polizisten» an Zürcher Goldküste

In Zollikon wurden am Montag zwei «falsche Polizisten» verhaftet. Die mutmasslichen Betrüger hatten fast 15’000 Franken Bargeld bei sich.

von
Monira Djurdjevic
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Die Kantonspolizei Zürich hat zwei «falsche Polizisten» in Zollikon verhaftet.

Die Kantonspolizei Zürich hat zwei «falsche Polizisten» in Zollikon verhaftet.

KEYSTONE
Am Montag kurz vor 17 Uhr hatten zwei Fahnder der Kantonspolizei Zürich in Zollikon eine ältere Frau, die ein Couvert unter einem Abfallkübel deponierte, beobachtet.

Am Montag kurz vor 17 Uhr hatten zwei Fahnder der Kantonspolizei Zürich in Zollikon eine ältere Frau, die ein Couvert unter einem Abfallkübel deponierte, beobachtet.

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Kurz darauf wurde der Umschlag von einem Mann an sich genommen.

Kurz darauf wurde der Umschlag von einem Mann an sich genommen.

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Darum gehts

• Im Kanton Zürich hat die Polizei zwei «falsche Polizisten» verhaftet

• Die mutmasslichen Betrüger hatten fast 15’000 Franken Bargeld bei sich

• Zuvor hatte eine ältere Frau ein Couvert unter einem Abfallkübel deponiert

Am Montag kurz vor 17 Uhr beobachteten zwei Fahnder der Kantonspolizei Zürich in Zollikon eine ältere Frau, die ein Couvert unter einem Abfallkübel deponierte. Kurz darauf wurde der Umschlag von einem Mann an sich genommen.

Wie die Kantonspolizei am Dienstag in einer Mitteilung schreibt, stellten die Beamten bei der anschliessenden Kontrolle des 31-jährigen kosovarischen Abholers und seines 30-jährigen nordmazedonischen mutmasslichen Komplizen den zuvor abgeholten Umschlag mit rund 15‘000 Franken sicher. Aufgrund des Verdachts, dass die beiden Männer im Zusammenhang mit einem Betrugsdelikt des Phänomens «falscher Polizist» stehen, wurden sie verhaftet und polizeilich befragt.

Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt

Wie es in der Mitteilung weiter heisst, gibt sich der Täter bei der zurzeit im Kanton Zürich zunehmend angewendeten Betrugsvariante als Polizist aus. Dieser erzählt eine bestechende Geschichte. Dabei überzeugt der Anrufer das Opfer unter Einsatz von hohem psychischem Druck, dass sein Geld auf der Bank nicht mehr sicher ist. Wenn das Opfer zur Mitarbeit einwilligt, wird es zum Bezug und der Übergabe der Vermögenswerte an die vermeintlichen Polizisten gedrängt.

Die Kantonspolizei Zürich empfiehlt deshalb: Klären Sie über die Notrufnummer 117 ab, ob es den anrufenden Polizisten gibt. Beenden Sie hierfür das Telefongespräch mit dem angeblichen Polizisten komplett und lassen Sie sich nicht vom ihm verbinden.

Die richtige Polizei verlangt am Telefon keine hohen Bargeldsummen. Übergeben Sie niemals Vermögenswerte an unbekannte Personen.

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