Zürich: Polizei schützt sich mit Brille vor Spucke
Aktualisiert

ZürichPolizei schützt sich mit Brille vor Spucke

Mit kugelsicheren Westen und Waffen schützen sich die Zürcher Stadtpolizisten schon lange. In Zukunft werden sie sogar mit Schutzbrillen ausgerüstet – und zwar gegen Spuckangriffe.

Eine Abteilung der Stadtpolizei trägt diese auf Patrouille schon seit eineinhalb Jahren. Aus gutem Grund, wie Sprecher Marco Bisa gegenüber Tages-Anzeiger.ch sagt: «Wir mussten feststellen, dass sie im Dienst vermehrt angespuckt werden.» Dies sei keine Bagatelle: «Speichel kann Krankheiten wie beispielsweise Hepatitis übertragen.» Es sei schon vorgekommen, dass Einsatzkräfte wegen solcher Spuckattacken hätten ärztlich behandelt werden müssen.

Weil die Rückmeldungen seit der Einführung der Schutzbrillen durchwegs positiv waren, plant die Stadtpolizei den Kauf von rund 1000 Stück. Eine Schutzbrille kostet zwischen 50 und 100 Franken. Wann alle Polizisten damit auf Patrouille gehen, ist laut Bisa noch unklar.

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