Aktualisiert 17.07.2016 10:16

Muotathal SZPolizei stellt Suche nach Flut-Opfer ein

Die Schwyzer Kantonspolizei bricht nach drei Wochen die Suchaktion nach dem von der Muota mitgerissenen Mann (67) ab.

von
emi/sda

Ein Autofahrer, ein 67-jähriger pensionierter Landwirt aus der Region, wurde vor drei Wochen bei einem Unwetter in Muotathal von den Fluten aus dem Auto gespült und mitgerissen. Trotz umfangreicher Suche im Wasser, aus der Luft und an Land konnte der Vermisste bislang nicht aufgefunden werden. Die Schwyzer Kantonspolizei bricht die Suchaktion ab, wie sie am Freitag mitteilte.

Die Polizei führte seit dem Unwetter am 24. Juni täglich Suchfahrten im Muotadelta in Brunnen mit dem Polizeischiff durch. Zudem suchten die Feuerwehren Ingenbohl-Brunnen und Schwyz zweimal das Muotaufer von Ibach bis zur Mündung in den Vierwaldstättersee ab.

Polizeitaucher und Kameraschiff waren im Einsatz

Weiter unternahmen Polizeitaucher zwei Tauchgänge in der Muota und acht im Vierwaldstättersee. Dabei sei die Kantonspolizei Schwyz von Tauchern der Luzerner Polizei unterstützt worden. Aus der Luft suchte auch ein Polizeihelikopter der Kantonspolizei Zürich nach dem Vermissten. Auf dem Vierwaldstättersee kam zudem an drei Tagen ein Kameraschiff der Kantonspolizei Zürich zum Einsatz, das den See in Tiefen absuchte, die für Taucher nicht zugänglich sind.

Der Körper des Mannes wurde laut Polizei am Unglücksabend zuletzt sechs bis sieben Kilometer unterhalb der Unglücksstelle bei Ibach gesichtet. Das Fahrzeug konnte aus der Muota geborgen werden.

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