Stadt Zürich: Polizei überwacht Seebecken nach Krawallen mit Videokameras
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Stadt ZürichPolizei überwacht Seebecken nach Krawallen mit Videokameras

Die Stadtpolizei Zürich wird ab dem 5. März das Gebiet rund um den Sechseläutenplatz überwachen. Die Kameras werden nur am Wochenende und nur nachts eingeschaltet. Die Überwachung ist vorerst zeitlich begrenzt.

von
Denis Molnar

Immer wieder kam es an Wochenenden zu Auseinandersetzungen auf dem Zürcher Sechesläutenplatz.

Video: 20min

Im Hinblick auf die kommenden Wochen – gerade auch im Zusammenhang mit den Corona-Lockerungen – werden sich erfahrungsgemäss viele Menschen im Seeuferbereich und am Bellevue aufhalten, schreibt die Stadtpolizei Zürich in einer Mitteilung. «Bereits seit Januar haben sich dort am Wochenende Menschenansammlungen gebildet. Es kam regelmässig zu Konflikten und wiederholt auch zu gewalttätigen Vorfällen, weshalb die Stadtpolizei ihre Präsenz an den vergangenen Wochenenden erhöht hat.»

Ergänzend dazu werde präventive Videoüberwachungen gemäss Polizeigesetz § 32 b angeordnet. Und zwar in den Bereichen:

- Utoquai (im Bereich Pumpstation 13 Kameras)

- Sechseläutenplatz (2 bereits bestehende fix installierte Kameras)

- Stadelhoferplatz (3 Kameras)

Insgesamt werden 18 Kameras im Einsatz sein, heisst es weiter. Die Kameras kommen zur «Wahrung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und zur Verhinderung und Erkennung strafbarer Handlungen zum Einsatz». Sie werden ab Freitag, 5. März, für einen Monat bis am 5. April, jeweils am Freitag und am Samstag, von 21 Uhr bis 5 Uhr eingeschaltet. Die Situation werde laufend beurteilt und die Massnahme bei Notwendigkeit entsprechend verlängert. Die Videokameras sind mit Hinweistafeln versehen und sie sind auf der Seite der Stadtpolizei auf einer Karte markiert.

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