Vor CL-Knüller: Polizei verhindert Fan-Ausschreitungen
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Vor CL-KnüllerPolizei verhindert Fan-Ausschreitungen

Im Vorfeld des Champions-League-Spiels zwischen Basel und Schalke kommt es zu kleinen Scharmützeln unter den Anhängern beider Klubs. Die Polizei hat die Lage jedoch im Griff.

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heg/bro/jh

Vor dem Champions-League-Spiel des FC Basel gegen Schalke 04 ist die Basler Polizei zwischen Fan-Gruppen der beiden Clubs gegangen. Sie habe vor dem Eintreffen eines Zugs von Schalke-Fans beim Stadion St. Jakobpark mit «einem kurzen Mitteleinsatz» Fan-Gruppen voneinander trennen müssen, sagte ein Polizeisprecher auf Anfrage. Danach sei die Lage beim Stadion aber wieder ruhig gewesen.

Wegen des Vorfalls waren Tram- und Buslinien der Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) zum Stadion kurzzeitig umgeleitet worden. Am Marsch der Schalke-Fans vom Münsterplatz zum Stadion hatten laut dem Sprecher mehrere hundert Personen teilgenommen.

Die Innenstadt in Schalke-Hand

Ob in der Steinenvorstadt, auf dem Barfüsserplatz oder vor dem historischen Museum Basel - immer mehr Schalke-Fans finden sich am Dienstagnachmittag in der Rheinstadt ein. Sie stimmen sich auf den Fussballknüller am Abend ein. Die Stimmung ist feuchtfröhlich und friedlich.

Schon vor dem Showdown könnte es zu Auseinandersetzungen kommen. Grund dafür ist ein in einschlägigen Foren angekündigter Fanmarsch der Schalker durch die Basler Innenstadt. «Die Schalke-Fans treffen sich um 17 Uhr auf dem Barfüsserplatz», sagte ein Gelsenkirchener gegenüber 20 Minuten. Dort wo der FC Basel jeweils die Meister- und Cupfeiern abhält. «Wir wissen, dass auch die Basler Anhänger in der Umgebung sein werden», so der S04-Fan.

Polizei ist präsent

Schon am Mittag ist es scheinbar vor dem FCB-Lokal «Saal 12» zu einer Personenkontrolle durch die Basler Polizei gekommen. Ein Leserreporter meldet: «Es waren rund 20 Polizisten vor Ort.» Die Polizei bestätigt dies auf Anfrage von 20 Minuten. Polizeisprecher Martin Schütz sagt: «Wir sind in der ganzen Stadt präsent und aufmerksam.» Auffällige Personen würden kontrolliert.

Am Montagabend hatte der Lokalsender «Telebasel» einen Brief gezeigt, in dem die Basler Polizei Ladenbesitzer in der Innenstadt vor dem Spiel warnt. Laut Schütz gehöre dies jedoch zum Standardprozedere vor einem solchen Spiel.

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