Aktualisiert 31.05.2020 21:09

Treffen von Hooligans?Polizei verhindert Schlägerei zwischen zwei Gruppen mit über 80 Personen

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dübendorf mussten am Samstag ausrücken, weil sich am Sportplatz Zelgli eine Schlägerei anbahnte. Vermummte reisten mit dem Auto oder mit dem ÖV an, um dabei zu sein.

von
Qendresa Llugiqi
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Gemäss einem Leser-Reporter kam es am Samstagabend zu einem grossen Polizeieinsatz in Dübendorf.

Gemäss einem Leser-Reporter kam es am Samstagabend zu einem grossen Polizeieinsatz in Dübendorf.

Leser-Reporter
Dies am Sportplatz Zelgli.

Dies am Sportplatz Zelgli.

Screenshot/Google Street View
Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dübendorf standen im Einsatz.

Die Kantonspolizei Zürich und die Stadtpolizei Dübendorf standen im Einsatz.

KEYSTONE

Gemäss einem Leser-Reporter kam es am Samstagabend in Dübendorf ZH zu einem «grossen Polizeieinsatz» beim Sportplatz Zelgli. «Es stehen Polizisten mit Masken und Schutzschildern vor Ort. Man hat vorhin noch Leute schreien gehört.» Offenbar soll es sich um eine Auseinandersetzung zwischen Fussball-Hooligans gehandelt haben. Die Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Zürich bestätigte den Einsatz gegenüber 20 Minuten, konnte am Samstagabend aber noch keine weiteren Informationen bekannt machen.

Am Sonntagnachmittag bestätigt die Kapo Zürich in einer Medienmitteilung, dass sie am Samstag kurz nach 21 Uhr die Meldung erhielt, dass sich beim Sportplatz Zelgli in Dübendorf eine Schlägerei unter zwei Gruppierungen anbahnte. «Tatsächlich trafen zum Teil Vermummte mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder Privatfahrzeugen ein», heisst es weiter.

Kapo-Sprecher Stefan Oberlin sagt: «Ob es vorher zu Handgreiflichkeiten kam, wissen wir nicht. Durch die schnelle Reaktion der Polizei konnte jedoch verhindert werden, dass die Anwesenden aufeinander losgingen.» Die Polizei habe die über 80 Personen umfassende Menschenmenge rasch einkreisen können. Danach seien bei allen Anwesenden die Personalien erfasst und eine Wegweisung erteilt worden.

Die weiteren polizeilichen Abklärungen würden zeigen, gegen wie viele Personen an die Untersuchungsbehörde rapportiert werden.

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