Cleo Smith (4) – Australische Polizei veröffentlicht neue Details
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Westaustralien Polizei veröffentlicht neue Details im Fall der verschwundenen Cleo (4)

Neue Augenzeugen sahen zwischen 3.00 und 3.30 Uhr einen Wagen im Gebiet, aus dem Cleo Smith vor zehn Tagen von einem westaustralischen Campingplatz verschwand. Das deckt sich mit anderen Beobachtungen.

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Da war das Glück noch perfekt: Cleo mit ihrer kleinen Schwester, ihrer Mutter und Stiefvater Jake. 

Da war das Glück noch perfekt: Cleo mit ihrer kleinen Schwester, ihrer Mutter und Stiefvater Jake.

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«Cleo würde uns nie verlassen, sie hätte das Zelt nie alleine verlassen», sind sich die Eltern sicher. 

«Cleo würde uns nie verlassen, sie hätte das Zelt nie alleine verlassen», sind sich die Eltern sicher.

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Seit zehn Tagen ist Cleo verschwunden – aus einem unterteilten Zelt, in dem sie mit ihrer jüngeren Schwester, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater schlief. 

Seit zehn Tagen ist Cleo verschwunden – aus einem unterteilten Zelt, in dem sie mit ihrer jüngeren Schwester, ihrer Mutter und ihrem Stiefvater schlief.

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Darum gehts

  • Im Fall der aus dem Familienzelt verschwundenen Cleo (4) sucht die Polizei aktiv nach einem Auto.

  • Zeugen hatten dieses in der Tatnacht auf dem North West Coastal Highway gesehen.

  • «Wir wollen wissen, wieso diese Person um diese Zeit unterwegs war», so die Polizei.

Die australische Polizei hat im Fall der von einem Campingplatz in Westaustralien verschwundenen Cleo Smith (4) neue Details veröffentlicht. Sie sucht den Fahrer oder die Fahrerin eines Personenwagens, der zwischen 3.00 Uhr und 3.30 Uhr in der Region gesehen worden war, aus der das Mädchen verschwunden war.

«Wir suchen den Lenker oder die Lenkerin dieses Wagens. Wir wollen wissen, wieso diese Person um diese Zeit unterwegs war und ob sie alleine oder mit anderen unterwegs gewesen ist», so Chefermittler Rod Wilde vor Medien.

Augenzeugen hatten der Polizei bereits früh in den Ermittlungen von einem Wagen erzählt, der in der Nacht vom Blowholes-Campingplatz «mit quietschenden Reifen» weggefahren sei.

«Beobachtung keine Bedeutung zugemessen»

Doch jetzt haben neue Zeugen den Schilderungen zusätzlich Gewicht verliehen. Der Wagen sei von Macleod in Richtung Carnavorn gefahren. Ihnen war das Auto aufgefallen, als sie auf dem North West Coastal Highway zur Arbeit fuhren. «Sie hatten der Beobachtung zunächst keine Bedeutung beigemessen», so Ermittler Wilde. «Erst als sie in den Nachrichten vom Verschwinden des Kindes hörten, meldeten sie sich.»

Leider sei es zu dunkel gewesen, als dass die Augenzeugen Modell oder auch nur Farbe des Autos erkannt hatten. Wilde stellte klar: «Der Fahrer oder die Fahrerin steht nicht unter Verdacht.»

Cleo war vor zehn Tagen aus dem Familienzelt auf einem Campingplatz in Westaustralien verschwunden. In ihrem rose Pyjama und mitsamt ihrem Schlafsack.

«Das war keine geplante Entführung»

Als die tagelange Suche in der Region ergebnislos verlief, kam die Polizei zum Schluss, dass das Kind entführt wurde. «Das war keine geplante Entführung, hier wurde eine Gelegenheit genutzt», so Wilde.

Die Polizei hat mittlerweile die Taskforce Rodia mit 100 Ermittlern eingerichtet. Geleitet wird diese von Rod Wilde, der bereits an anderen hochkarätigen Fällen von Kindesentführung beteiligt war. «Schlimmer kann es nicht mehr werden», sagte der erfahrene Ermittler. «Wir wissen das und wir fühlen mit den Eltern mit.» Die Eltern, Mutter Ellie und Stiefvater Jake, waren gemäss Polizei zu keinem Zeitpunkt verdächtig.

Die Behörden des Bundesstaats Western Australia haben eine Belohnung von einer Million australischer Dollar für Hinweise auf den Verbleib des Kindes ausgesetzt. Der Fall, der stark an jenen der verschwundenen Britin Madeleine McCann erinnert, bewegt das ganze Land und hat auch international für Schlagzeilen gesorgt.

(gux)

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