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Näfels GLZwei Verletzte nach mehreren Schüssen der Polizei

In einem Ferienhaus in der Nähe von Näfels GL wurde am Samstagabend eingebrochen. Die Polizei rückte aus und musste ihre Schusswaffen einsetzen. Ein Mann wurde dabei schwer verletzt, ein weiterer mittelschwer.

von
Yasmin Rosner
Leo Butie
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Am Samstagabend kam es zu mehreren Schussabgaben von Polizisten der Kantonspolizei Glarus.

Am Samstagabend kam es zu mehreren Schussabgaben von Polizisten der Kantonspolizei Glarus.

Kantonspolizei Glarus
Der Polizei wurde am Samstag, kurz vor 19 Uhr, ein Einbruch gemeldet. (Symbolbild)

Der Polizei wurde am Samstag, kurz vor 19 Uhr, ein Einbruch gemeldet. (Symbolbild)

20min/Simon Glauser
Auf der Oberseestrasse errichteten die Beamten eine Strassensperre. Es kam in der Folge zu mehreren Schüssen.

Auf der Oberseestrasse errichteten die Beamten eine Strassensperre. Es kam in der Folge zu mehreren Schüssen.

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Darum gehts

  • Bei einem Polizeieinsatz bei Näfels hat die Polizei Gebrauch von ihrer Waffe gemacht.

  • Es kam zum Schusswaffeneinsatz, als Beamte mutmassliche Einbrecher verhaften wollten.

  • Die mutmasslichen Täter flüchteten mit ihrem Auto und verunfallten.

  • Zwei Personen wurden verletzt.

  • Eine dritte Person konnte nach kurzer Flucht festgenommen werden.

Am Samstagabend rückte die Kantonspolizei Glarus aus, weil ihr ein Einbruchdiebstahl in einem Ferienhaus im Oberseetal oberhalb von Näfels gemeldet wurde. Zwei Patrouillen errichteten daraufhin eine Strassensperre, wie die Kantonspolizei in der Mitteilung in der Nacht auf Sonntag schreibt. 

Das mutmassliche Täterfahrzeug näherte sich dann der Strassensperre. Beim Zusammentreffen zwischen den Kantonspolizisten und der mutmasslichen Täterschaft kam es seitens mehrerer Polizisten zum Schusswaffeneinsatz. Dabei erlitten ein 32-jähriger und ein 29-jähriger Mann Schussverletzungen. Sie und ihr 41-jähriger Begleiter, der unverletzt blieb, fuhren rund einen Kilometer weiter und verunfallten dann ausserhalb von Näfels.

Gesundheitszustand ist kritisch

Der 32-jährige Mann erlitt schwere Verletzungen und wurde mit der REGA in eine Spezialklinik geflogen. Sein Gesundheitszustand ist kritisch. Der jüngere Mann befindet sich in Spitalpflege und ist ansprechbar. Im Verlaufe der Fahndung konnte auch der zunächst flüchtige Mann, welcher unverletzt blieb, verhaftet werden.

Bei allen drei Personen handelt es sich um albanische Staatsangehörige ohne Wohnsitz in der Schweiz. Nach aktuellem Kenntnisstand führten diese keine Waffen mit. Für die Untersuchung des Schusswaffeneinsatzes der Polizei zog die Staats- und Jugendanwaltschaft des Kantons Glarus die Kantonspolizei Zürich, das forensische Institut Zürich sowie das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich bei.

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