Aarau/Staufen AG: Polizei warnt vor dreisten Dieben
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Aarau/Staufen AGPolizei warnt vor dreisten Dieben

Mit einem Trick verschafften sich zwei unbekannte Frauen in Aarau Zugang zur Wohnung einer älteren Frau. Dabei entwendeten sie ihr mehrere hundert Franken Bargeld. In Staufen verscheuchte eine Hausbewohnerin eine verdächtige Person.

Im Korridor ihres Mehrfamilienhauses an der Bachstrasse in Aarau wurde die 87-jährige Frau am Mittwochnachmittag, 29. April 2009, von einer unbekannten Frau angesprochen. Diese fragte die Seniorin nach Papier und Bleistift, um ihrer angeblich im gleichen Haus wohnhaften Schwester eine Notiz schreiben zu können.

Die hilfsbereite Seniorin liess die Fremde folglich in ihre Wohnung eintreten. Durch das Gespräch abgelenkt bemerkte die 87-Jährige nicht, wie eine zweite Frau in die Wohnung schlich und diese durchsuchte. Prompt stiess die Komplizin auf mehrere hundert Franken Bargeld. Danach verliessen beide Frauen die Wohnung eiligst.

Als die Hausbewohnerin den Diebstahl bemerkte, alarmierte sie die Kantonspolizei. Sofort fahndeten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei und der Stadtpolizei Aarau nach den Diebinnen. Trotzdem blieben diese verschwunden.

Die beiden vermutlich aus Osteuropa stammenden Frauen sind etwa 30 bis 35 Jahre alt, etwa 150 cm gross und von fester Statur. Beide trugen Röcke. Eine von ihnen hatte eine Baseballmütze aufgesetzt.

Am gleichen Tag gegen 22 Uhr wurde bei einem Einfamilienhaus an der Ausserdorfstrasse in Staufen mehrmals die Hausglocke betätigt. Die Hausbewohnerin traf folglich an der Tür auf eine etwa 40-jährige Frau. In gebrochenem Deutsch fragte diese nach einer italienischen Familie. In der Folge verschwand die Unbekannte. Die Regionalpolizei Lenzburg fahndete nach der Frau, konnte diese aber nicht mehr antreffen. Welche Absichten diese hatte, ist unklar. Möglicherweise wollte diese das scheinbar unbeleuchtete Haus für einen Einbruchdiebstahl auskundschaften.

Die Kantonspolizei warnt vor solchen Dieben und Einbrechern, die offensichtlich wieder vermehrt aktiv sind. Insbesondere älteren Menschen wird angeraten, sich nicht auf Gespräche mit Fremden einzulassen und diesen keinesfalls Zugang zum Haus zu gewähren. Verdächtige Personen sollten sofort der Polizei (Notruf 117) gemeldet werden.

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