26.10.2020 10:41

WinterzeitPolizei warnt vor Einbrechern – so können Sie sich schützen

Wenn in der Winterzeit die Tage kürzer und die Nächte länger werden, haben Einbrecher Hochkonjunktur. Die Polizei warnt schweizweit – und lanciert eine Präventionskampagne.

von
Lucas Orellano
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In der Winterzeit werden vermehrt Einbrüche begangen.

In der Winterzeit werden vermehrt Einbrüche begangen.

Kantonspolizei Baselland
Die grösste Einbruchgefahr besteht in der Dämmerung.

Die grösste Einbruchgefahr besteht in der Dämmerung.

Pixabay
Die Schweizer Kantonspolizei-Korps warnen vor einer Zunahme und mahnen zur Vorsicht.

Die Schweizer Kantonspolizei-Korps warnen vor einer Zunahme und mahnen zur Vorsicht.

Zentralschweizer Polizeikorps

Am Sonntag wurden in der Schweiz und im Rest von Europa die Uhren eine Stunde zurückgestellt: Die Winterzeit hat begonnen. Die kürzeren Tage bedeuten weniger Sonnenlicht und damit mehr Gelegenheiten für Einbrecherinnen und Einbrecher.

Wie die Kantonspolizei Aargau warnt, bewegen sich die Kriminalitätsraten derzeit trotz der Coronavirus-Pandemie wieder auf dem Level des Vorjahres. Die grösste Einbruchgefahr besteht demnach in der Dämmerungszeit und dauert bis 22 Uhr.

Verschiedene Schweizer Polizeikorps warnen darum in einer gemeinsamen Aktion zum Nationalen Tag des Einbruchsschutzes vor der erhöhten Gefahr. Die Präventions-Aktion wird mit Flyern und Plakaten und Werbung unterstützt. Sie soll die Bevölkerung daran erinnern, dass sie besonders in der Winterzeit, eine wichtige Rolle im Kampf gegen Einbrecher spielt.

So können Sie sich gegen Einbrecher schützen

In der Präventionskampagne «Gemeinsam gegen Einbrecher» geben die Kantonspolizei-Korps folgende Tipps:

  • Stellen Sie sicher, dass alle Türen und Fenster immer geschlossen bzw. abgeschlossen sind. Gekippte Fenster sind offene Fenster.

  • Vermitteln Sie auch während der Abwesenheit den Eindruck, dass Sie zu Hause sind. Beispielsweise mit Bewegungsmeldern, Zeitschaltuhren für Lampen und/oder Fernseher.

  • Verhindern Sie den direkten Einblick in den Wohnbereich.

  • Deponieren Sie Wertsachen und Bargeld vor allem während einer Ferienabwesenheit an einem sicheren Ort.

  • Informieren Sie Ihre Nachbarn bei längerer Abwesenheit.

  • Informieren Sie die Polizei (117), wenn Sie verdächtiges Verhalten sehen. Dazu gehören beispielsweise Unbekannte, die im Quartier herumstreifen, Fahrzeuge, die «suchend» durch das Quartier fahren und Geräusche wie das Klirren von Fensterscheiben oder das Splittern von Holz.

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61 Kommentare
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Jay

26.10.2020, 14:14

Die Einbrecher- Branche leidet ebenfalls unter Covid-19. Alle sind nur noch zu Hause. Niemand mehr im Büro oder in den Ferien. Kaum mehr Gelegenheit zum Einbrechen... Erhalten die nun auch Uberbrückungskredite? :-)

Helfe suchen

26.10.2020, 14:03

Denke kaum dass jetzt mehr eingebrochen wird. Viele machen Homeoffice oder haben ihren Job verloren. Ergo sind mehr Leute jetzt zuhause

Oder

26.10.2020, 13:40

Wenn alle Schweizer einen Integrationskurs machen würden :), wüssten sie wie man sich verhält. ODER darf man Gewohnheiten nicht stören und die Leute machen lassen