Aktion bei Berner Reitschule: Polizei zeigt mehrere Personen wegen Drogen an
Aktualisiert

Aktion bei Berner ReitschulePolizei zeigt mehrere Personen wegen Drogen an

Die Kapo reicht nach einer Aktion gegen den Drogenhandel auf der Schützenmatte mehrere Strafanzeigen ein. Drei betreffen Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz.

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Polizeieinsätze sind bei der Berner Reitschule an der Tagesordnung.

Polizeieinsätze sind bei der Berner Reitschule an der Tagesordnung.

Kommandant Stefan Blättler schreibt in einem offenen Brief an die Reitschulbesucher.

Kommandant Stefan Blättler schreibt in einem offenen Brief an die Reitschulbesucher.

Keystone/Marcel Bieri
Nach den jüngsten Ereignissen, die sich vor der Berner Reitschule abspielten, veröffentlichte er diesen.

Nach den jüngsten Ereignissen, die sich vor der Berner Reitschule abspielten, veröffentlichte er diesen.

Screenshot Facebook/RJG

Drei Anzeigen wegen Drogen wird die Kantonspolizei Bern nach einer Aktion gegen den Drogenhandel auf der Schützenmatte einreichen. Eine weitere wird die Justiz auch wegen eines Verstosses gegen das Ausländergesetz erhalten und eine weitere wegen einer Beschimpfung. Auch Hinderung einer Amtshandlung wirft die Polizei einer Person vor, wie sie am Donnerstag per Twitter mitteilte.

Die Polizei stellte während der Aktion am Mittwoch 15 Gramm portioniertes Kokain sicher. Bereits am Mittwochabend hatte die Polizei mitgeteilt, sie habe fünf Personen angehalten.

Offener Brief vor Aktion

Kurz vor der Aktion vom Mittwoch veröffentlichte Stefan Blättler, Kommandant der Berner Kantonspolizei, einen offenen Brief auf der Internetseite der Polizei. Er bittet darin für Verständnis für die Einsätze der Polizei gegen den Drogenhandel auf der Schützenmatte. Diese würden im Interesse der Besucher stehen. Gegen die Reitschule habe die Polizei nichts.

Die Mediengruppe des alternativen Kulturzentrums Reitschule schreibt in einer in der Nacht auf Donnerstag veröffentlichten Mitteilung, «offenbar» habe die Polizei ihren Einsatz bei der Reitschule so geplant, dass er zur Veröffentlichung des offenen Briefs passe. Der Einsatz sei eine «PR-Massnahme».

(sda)

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