Aktualisiert 06.02.2019 10:14

Cupfinal 2018

Polizei zieht Fussballfans zur Rechenschaft

Die Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen im Zusammenhang mit Zwischenfällen rund um den Cupfinal von Ende Mai 2018 in Bern abgeschlossen. Zehn Männer wurden angezeigt.

von
miw
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De Fanmarsch der Berner führte durch die Altstadt.

De Fanmarsch der Berner führte durch die Altstadt.

kein Anbieter/Manuel Zingg
Über die Nydeggbrücke ging es zum Stade de Suisse.

Über die Nydeggbrücke ging es zum Stade de Suisse.

kein Anbieter/Manuel Zingg
Der Marsch wurde von einem Polizeiaufgebot begleitet.

Der Marsch wurde von einem Polizeiaufgebot begleitet.

kein Anbieter/Manuel Zingg

Diebstähle, das Zünden von Leuchtkörpern und Vandalismus: Auch beim Cupfinal vom Mai 2018 brachen einige Fussballfans aus Bern und Zürich das Gesetz. Nun hat die Kantonspolizei Bern die Ermittlungen zu verschiedenen Zwischenfällen rund um den Cupfinal YB gegen FCZ abgeschlossen. Das Ergebnis: Zehn Männer wurden angezeigt.

Diese werden sich unter anderem wegen Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und das kantonale Vermummungsverbot zu verantworten haben. «Eine Person wurde wegen Gewalt und Drohung gegen Beamte, zwei weitere wegen Ungehorsams gegen eine amtliche Verfügung angezeigt», teilte die Polizei weiter mit.

Rayonverbot für Fans

Die Ermittlungen haben nun bereits erste Folgen: Gegen sieben der zehn angezeigten Personen wurden durch die Kantonspolizei Bern Rayonverbote für Sportveranstaltungen ausgesprochen.

Nicht alle Täter konnten bis anhin überführt werden. Fans aus Zürich hatten an der Standstrasse einen Tankstellenshop überfallen. Dort ermittelte die Polizei jedoch bis anhin gegen unbekannt. «Der angezeigte Sachschaden und der Wert des bei den Diebstählen erbeuteten Deliktsguts belaufen sich auf mehrere tausend Franken», teilte die Polizei mit.

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