Hallwilersee: Polizeieinsatz nach Schlägerei auf Partyboot
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HallwilerseePolizeieinsatz nach Schlägerei auf Partyboot

Auf einem Hallwilersee-Partyschiff sind Gäste aufeinander losgegangen. Das Boot musste deshalb anlegen. Am Hafen wartete bereits die Polizei – mit Diensthund.

von
bat

Die Polizei holte die Streithähne in Meisterschwanden vom Schiff. (Video: Leser-Reporter)

Bei schönstem Wetter, ausgelassener Stimmung und mit stampfenden Beats feierten am Samstag 180 Gäste auf einem Partyboot auf dem Hallwilersee dem Sonnenuntergang entgegen. Doch gegen 19 Uhr kippte die Stimmung. «Unter Deck hat plötzlich Rambazamba geherrscht. Mehrere Gäste gingen aufeinander los», berichtet ein Leser-Reporter.

«Ein Sicherheitsmann hat die Partygäste nach oben aufs Deck geschickt», so der Leser-Reporter weiter. «Eine Flasche wurde zerschlagen – zwei Frauen fingen an zu weinen.» Sofort habe das Boot Land angesteuert. «Am Hafen der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee in Meisterschwanden warteten bereits mehrere Polizisten und führten die Schläger ab.»

Zwei Schweizer und ein Mazedonier abgeführt

Wie die Kantonspolizei Aargau am Sonntag mitteilte, meldete der Kapitän eines Rundfahrtschiffes auf dem Hallwilersee um 20 Uhr, dass «anlässlich der Technoparty» eine Schlägerei im Gang sei. Er werde in Meisterschwanden anlegen. Die aufgebotene Polizei mitsamt Diensthund holte dort in der Folge drei Streithähne vom Schiff – zwei Schweizer und einen Mazedonier im Alter von 29 und 31 Jahren.

Veranstalter bedauert Vorfall

Die Party wurde von party-boat.ch durchgeführt. Gemäss den Veranstaltern führten «Meinungsverschiedenheiten zwischen einzelnen Gästen zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung.» Interventionen durch die Veranstalter und den auf dem Boot zuständigen Sicherheitsdienst hätten zu keiner Lösung geführt. Darum sei die Polizei gerufen worden, um die Sicherheit aller Gäste zu gewährleisten und die geplante Veranstaltung weiterführen zu können. «Wir bedauern sehr, dass das passiert ist und distanzieren uns von diesem Verhalten», so die Veranstalter. Es sei das erste Mal, dass es auf ihrer Bootsparty zu einem solchen Vorfall gekommen ist.

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