Aktualisiert 02.09.2005 13:10

Polizeihund spürte in Erdbunker Heroin auf

Ein Polizeihund hat im zürcherischen Urdorf die Fahnder zu Erdbunkern mit 280 Gramm Heroin geführt.

Weitere 350 Gramm der Droge trug ein Verdächtiger auf sich. Insgesamt nahm die Polizei vier mutmassliche Drogenhändler fest und stellte neben dem Heroin ein Kilogramm Streckmittel und über 20 000 Franken sicher.

Ausgelöst wurde die Fahndung am Donnerstagmittag, als Kantonspolizisten einen Mann beobachteten, der aus einem normalerweise nicht von Spaziergängern genutzten Waldstück hervorkam, wie aus einer Mitteilung vom Freitag hervorgeht. Bei der Kontrolle des Mannes, einem 31-jährigen Türken, wurden 350 Gramm Heroin und 3 500 Franken Bargeld sicher gestellt. Da das Heroin erdbeschmutzt war, boten die Fahndern den zweijährigen deutschen Schäferhund mit dem Namen Xeres vom Hochmoor auf. Der Hund habe sich in kurzer Zeit zu zwei Erdbunkern vorgeschnüffelt, in denen weitere 280 Gramm Heroin sicher gestellt wurden. Nach der Verhaftung des Drogenhändlers beobachten die Fahnder einen Mann, der offensichtlich den Verhafteten suchte. Dieser begab sich an dessen Wohnort, wo er von den ihm folgenden Kantonspolizisten ebenfalls verhaftet wurden. Es handelt sich dabei um einen 26-jährigen türkischen Asylbewerber. Bei der Durchsuchung der Wohnung wurden neben einem Kilogramm Streckmittel über 20.000 Franken Bargeld sicher gestellt. Im Umfeld der Wohnung wurden zwei weitere Männer verhaftet, die mit dem Drogenhandel in Verbindung gebracht werden. Es handelt sich dabei um einen weiteren türkischen Staatsangehörigen sowie um einen Libanesen, der als untergetauchter Asylbewerber zur Verhaftung ausgeschrieben war. (dapd)

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