Aktualisiert 25.06.2009 18:25

BerlinPolizeikontrolle eskalierte: Mann stirbt

Bei einer Personenkontrolle vor dem Westberliner Beate-Uhse-Museum hat die Polizei einen Verdächtigen erschossen. Ein Polizeisprecher sagte, der Mann habe sich gegen die Kontrolle gewehrt.

Bei der Rangelei mit zwei uniformierten Beamten sei es ihm gelungen, einem Polizisten die Dienstwaffe zu entreissen. Er habe sie dem Beamten an den Kopf gehalten. Der andere Beamte habe daraufhin mehrfach auf den Verdächtigen geschossen.

Es gibt laut Sprecher Hinweise, dass gegen den Mann mehrere Haftbefehle vorlagen, was seine Gegenwehr erklären könnte. Die Identitätsprüfung sei aber noch nicht abgeschlossen.

Tod im Spital

Der durch Schüsse schwerstverletzte mutmassliche Täter wurde zunächst in ein Krankenhaus gebracht, wo er laut Polizei seinen Verletzungen erlag. Die beiden Beamten wurden auf einer Dienststelle psychologisch betreut.

Einen konkreten Anlass zu der Personenkontrolle, wie beispielsweise die Verhinderung einer Straftat, gab es laut Polizeisprecher nicht. Die Gegend in der Nähe des Bahnhofs Zoo gelte aber als «kriminalitätsbelastet». Weitere Aussagen seien vorerst noch nicht möglich

(dapd)

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