Polizist zerquetsche Bein von Pasanten: Geldstrafe statt Gefängnis
Aktualisiert

Polizist zerquetsche Bein von Pasanten: Geldstrafe statt Gefängnis

Geld statt Haft: Das Zürcher Obergericht hat heute die Strafe gegen einen Stadtpolizisten aufgrund des neuen Strafgesetzes umgewandelt. Statt vier Monate Gefängnis heisst das Urteil nun 18 000 Franken Busse, ebenfalls bedingt.

Die Umwandlung des Urteils, welches das Bezirksgericht Zürich im vergangenen September fällte, erfolgte, weil inzwischen das neue Strafgesetz in Kraft getreten ist. Dieses sieht anstelle von kurzen Gefängnisstrafen Geldstrafen vor.

Der heute 36-jährige Stadtpolizist hatte im März 2002 in der Zürcher Altstadt einen Passanten mit dem Auto angefahren und ihm das Bein zerquetscht. Die Polizeistreife hatte den Passanten mit einem Verbrecher verwechselt und wollte ihn deshalb stoppen.

Der Polizist am Steuer schnitt ihm mit dem Auto den Weg ab und zerquetschte dessen Bein zwischen Auto und Hausmauer. Es musste danach amputiert werden. (sda)

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