Bern: Polizisten begeistert von den Segways
Aktualisiert

BernPolizisten begeistert von den Segways

Berner Polizisten könnten bald mit Segways durch die Stadt flitzen. Zurzeit wird ein Einsatz der Elektromotorroller getestet – mit ersten positiven Erfahrungen.

von
Bigna Silberschmidt
Die Berner Polizei ist versuchsweise mit Segways unterwegs. (Bild: big)

Die Berner Polizei ist versuchsweise mit Segways unterwegs. (Bild: big)

Neuerdings düst die Kapo mit Segways durch Berns Strassen. In einer zwölftägigen Testphase stellt sie die Funktionstüchtigkeit der Mini-Transporter für den Patrouillendienst auf die Probe. «Die Gefährte sind sehr wendig und sicher», sagt Peter Hirter von der Mobilen Polizei Bern. Zudem verhelfe die erhöhte Position zu einem guten Überblick – «ideal also für Quartierkontrollen oder Umzugsbegleitungen». Auch die Bevölkerung zeigt Freude. «Mir haben schon viele Leute zugewinkt», so Astrid Bohnenblust, Verkehrspolizistin und Segway-Testerin. Nach der Pilotphase wertet die Kapo die Erfahrungen aus. «Sind sie positiv, ist es möglich, dass wir künftig auch Segways einsetzen», so Hirter.

«Ganz schön daneben» findet SP-Stadträtin Gisela Vollmer diese Idee. «Die Fahrzeuge behindern und gefährden die Passanten.» Hirter weiss aber: «Segways dürfen nur auf ­Strassen benutzt werden.» Die erlaubten 15 km/h seien zudem gut kontrollierbar. Weil das Lenken aber gewöhnungsbedürftig ist, empfiehlt die Beratungs­stelle für Unfallverhütung, vor der ersten Fahrt auf einer abgesperrten Fläche zu üben.»

Bei der Stapo Zürich hat sich indes Inlineskating als neues Transportmittel bewährt. «Wir sind aber sehr gespannt auf die Erfahrungen aus Bern», so Sprecherin Judith Hödl.

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