Aktualisiert 06.08.2019 19:51

Rassismus-Skandal in Texas

Polizisten in Texas führen Schwarzen am Strick ab

Ein Foto von zwei amerikanischen Polizisten, die einen schwarzen Mann abführen, hat unter anderem in sozialen Medien für Empörung gesorgt.

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Dieses Bild hat in den USA ein Rassimus-Debatte ausgelöst.

Dieses Bild hat in den USA ein Rassimus-Debatte ausgelöst.

Twitter
Zwei Polizisten führen einen schwarzen Mann am Strick ab.

Zwei Polizisten führen einen schwarzen Mann am Strick ab.

Der Vorfall ereignete sich in Galveston.

Der Vorfall ereignete sich in Galveston.

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Berittene Polizisten im US-Bundesstaat Texas haben einen schwarzen Verdächtigen am Strick abgeführt. Das Vorgehen wurde als rassistisch und als makaberes Echo der Zeit der Sklaverei in den USA kritisiert. Die Polizei im Ort Galveston erklärte auf Facebook, die beiden Beamten hätten sich beim Abführen des Verdächtigen nicht optimal verhalten und hätten auf ein Transportfahrzeug warten sollen.

Die Polizei bitte den Verdächtigen wegen der «unnötigen Peinlichkeit» um Entschuldigung, erklärte Polizeichef Vernon Hale am Montag. Die Beamten hätten keine böse Absicht gehabt, schrieb er weiter. Die Praxis, jemanden neben dem Pferd laufend am Strick abzuführen, sei vorerst nicht mehr erlaubt, so Hale.

Schadenersatzklage steht im Raum

Der abgeführte 43-Jährige war von den Beamten laut Polizei am Samstag wegen Verdachts auf Hausfriedensbruch festgenommen worden. Die Polizisten legten ihm Handschellen an, banden einen Strick daran und führten den Mann ab.

Zahlreiche Twitter-Nutzer sprachen von Rassismus und klagten, ein weisser Verdächtiger wäre von der Polizei nie derart behandelt worden. Einzelne Nutzer forderten, die Polizisten sollten gefeuert werden. Ein weiterer Twitter-Nutzer erklärte, er hoffe, der Verdächtige werde die Polizei auf Schadenersatz verklagen.

(sda)

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